Folge 44 – Romanenden

Das Ende eines Romans ist einer der wichtigsten, vielleicht der wichtigste Punkt der Handlung. Wieso das so ist und wie man dem auch gerecht wird, verraten, bzw. spekulieren wir in dieser Folge.

Wochentipp: Ender’s Game als Hörbuch

Links zur Folge: 

Frohe Weihnachten!

Liebe Hörer und Leser,

wir wünschen euch ein frohes Fest!

Die letzten Tage waren von der Vorbereitungen auf den Heiligen Abend bestimmt und auch natürlich ging es auch uns nicht anders. Wir haben letzte Geschenke besorgt und die Küchenschränke bis zum letzten Quadratzentimeter mit Vorräten für die Feiertage gefüllt. Und auch heute ist noch so viel zu tun …

Dennoch wollten wir es uns nicht nehmen lassen, uns herzlich bei den Menschen zu bedanken, die uns durch das Podcastjahr begleitet haben: bei euch!

Vielen, vielen Dank also an alle, die auf unserem Blog oder bei iTunes vorbeigeschaut haben. Die vielleicht sogar Stammhörer geworden sind oder/und uns das eine oder andere Feedback gegeben haben. Ohne euch wäre unser Podcasts nichts.

Wir wünschen euch und euren Familien ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Feiert schön und kommt gut ins neue Jahr.

Eure SchreibDilettanten,

Marcus Johanus und Axel Hollmann

Folge 43 – Schreibmusik

Kontemplative Stille oder röhrender Rock? Wie lässt es sich am besten schreiben? Gibt es den Königsweg?

Natürlich nicht. Aber ob und wie man mit oder zur Musik schreiben kann, welche Vorteile es bringt und welche Klänge Axel und Marcus zu kreativen Höchstleistungen anspornen, verraten Die SchreibDilettanten in ihrer 43. Folge. Pünktlich zu Weihnachten gibt es damit auch ein paar CD-Geschenkideen für Autoren.

Der Wochentipp: Der Soundtrack zur TV-Serie Camelot

Links zur Folge:

P.S.: Ja, ja. Ich hab wirklich viktorianisch statt gregorianisch gesagt, ich geb’s ja zu. Hatte wohl zu viel Sherlock Holmes im Kopf.

P.P.S.: Dafür hatten Axel und ich beim Soundtrack von Pirates of the Caribbean beide recht. Der ist von Hans Zimmer UND Klaus Badelt 🙂

Special: Interview mit der Agentur Schmidt & Abrahams

Vielleicht hat es sich ja schon herumgesprochen: Auch die Agentur Schmidt & Abrahams stand auf der Frankfurter Buchmesse auf unserem Interviewplan. Dumm nur, dass uns die Technik im Stich gelassen und unsere Aufnahme in Stücke gehackt hat. Dennoch: Frau Schmidt und Frau Abrahams waren so freundlich, uns im Nachhinein ein schriftliches Interview zu geben. Vielen, vielen Dank hierfür!

Frau Schmidt, Frau Abrahams, bitte seien Sie so freundlich und stellen Sie unseren Lesern kurz sich und Ihre Agentur vor.

Julia Abrahams: Die Agentur Schmidt & Abrahams gibt es seit 2005. Sowohl Natalja als auch ich haben damals schon als Gutachter und freie Lektoren für verschiedene Verlage gearbeitet. Zu diesem Zeitpunkt war die Begeisterung für Phantastik nach den „Der Herr der Ringe“-Filmen noch ungebrochen, und nicht nur Lizenzen aus dem anglo-amerikanischen Raum, sondern auch zunehmend deutsche Fantasy-Autoren konnten erhebliche Verkaufserfolge verzeichnen, sodass es uns nur logisch erschien, uns auf Fantasy und später auch auf Historische Romane zu spezialisieren. Mit Erfolg: Gleich der erste von uns vermittelte Titel landete auf der Spiegel-Bestseller-Liste: Christoph Hardebuschs „Die Trolle“. Inzwischen vertreten wir fast alles im Bereich Unterhaltende Belletistik: Krimis & Thriller, Chick-Lit, Sagas und andere romantische Stoffe, Jugendbuch, natürlich weiterhin Phantastik sowie Historische Romane. Seit Kurzem haben wir auch ein kleines Sachbuchportfolio mit den Schwerpunkten Kulinarik, populäres Sachbuch und Spirituelles.

Was sollten Autoren beachten, wenn sie sich speziell an die Agentur Schmidt & Abrahams wenden?

Wer sich bei uns bewerben möchte, sollte uns ein kurzes Anschreiben schicken, in dem er oder sie sich selbstbewusst, aber sachlich präsentiert. Zudem ein Exposé von ca. 3 Seiten mit einer vollständigen Inhaltsangabe (bitte keine Cliffhanger) sowie eine aussagekräftige Leseprobe von ca. 20 Seiten im Standardmanuskriptformat (30 Zeilen pro Seite, ca. 60 Anschläge pro Zeile). Ein Vita inklusive einer Liste der bisherigen Veröffentlichungen beizulegen, ist auch nie verkehrt. Die meisten Agenturen und Verlagen haben Angaben dazu, was für Material eingesandt werden soll, auf ihren Webseiten. Wer sich informiert und an die Angaben hält, zeigt Professionalität – das kommt immer an. Wir vertreten derzeit an die 80 deutsche und internationale Autoren, weswegen wir derzeit einen Aufnahmestopp verhängt haben. Im Frühjahr prüfen wir dann erneut, was unsere Kapazitäten an neuen Autoren zulassen.

Wie entscheiden Sie, ob Sie mit einem neuen Autor zusammenarbeiten?

Hierfür spielen mehrere Kriterien eine Rolle. Zu allererst müssen uns natürlich die Grundidee und der Plot eines Projektes packen. Dabei spielt persönlicher Geschmack ebenso eine Rolle wie Marktkompatibilität; wir müssen auch überzeugt sein, einen Roman verkaufen zu können, und ihn nicht nur mögen. Die beste Idee hilft allerdings nichts, wenn das Handwerkszeug nicht stimmt. Ganz klar: Die Umsetzung muss auch stimmen, damit wir ein Werk vertreten. Und zu guter Letzt ist für uns interessant, ob der oder die AutorIn schon zuvor etwas veröffentlicht hat. Das ist aber kein Muss, auch talentierte Debutautoren haben bei uns eine Chance.

Welche Marktchancen gibt es zur Zeit für Phantastik-Autoren?

Derzeit hat es die Phantastik nicht ganz leicht auf dem Markt. Die Goldgräberstimmung vergangener Jahre ist vorbei, die Verlaufszahlen von Taschenbüchern (nicht nur in der Phantastik) sind rückläufig, Buchhandlungen schließen, Imprints werden eingestellt. Viele Verlage haben ihre Programme verkleinert; das bedeutet, dass es weniger freie Programmplätze zu vergeben gibt und die Verlage oft auf Altbewährtes setzen. Dennoch sollte man sich nicht ins Bockshorn jagen lassen. Es werden auch immer wieder frische Stimmen gesucht. Und oft sind Trends einer Fluktuation unterworfen – nach einem Tief, kommt auch wieder eine Hoch. Viele erhoffen sich von dem Filmstart von „Der Hobbit“ zumindest einen kleinen Aufschwung des Leserinteresses, der sich aber erst noch erweisen muss.

Falls Sie sich für eine Zusammenarbeit mit einem Autor entschieden haben, wie arbeiten Sie mit ihm zusammen an seinem Manuskript?

Bei einem schon fertigen Werk lesen wir uns natürlich ein, geben Tipps, falls noch etwas umgearbeitet werden muss. Wir lektorieren eine Leseprobe und feilen noch einmal am Exposé, bevor wir einen Roman den Verlagen anbieten. Hin und wieder schlagen wir auch griffigere Arbeitstitel vor – alles in Absprache und enger Zusammenarbeit mit dem Autor. Bei neuen Ideen begleiten wir einen Autor vom Konzept an, um diese möglichst Erfolg versprechend zu gestalten.

Die Buchbranche befindet sich zur Zeit im Umbruch: E-Books waren auf der Frankfurter Buchmesse ein großes Thema. Vor diesem Hintergrund überlegen viele Autoren, ob sie die Veröffentlichung ihrer Bücher nicht lieber selbst in die Hand nehmen sollten, statt mühsam eine Agentur oder einen Verlag zu suchen. Aus ihrer Sicht: Weshalb würden Sie einem Autor trotz der Möglichkeit des Self-Publishings dazu raten, mit einer Agentur bzw. einem Verlag zusammenzuarbeiten?

Sie haben Recht, heutzutage in der digitalen Welt gibt es natürlich viele Möglichkeiten für Autoren, ihre Werke selbst zu veröffentlichen und zu bewerben. Für einige funktioniert das sicherlich auch ganz gut. Aber es ist gar nicht so einfach, aus der Masse an Titel hervorzustechen. Und nicht jeder hat die Zeit oder das Know-how, um seine Titel entsprechend erfolgreich zu vermarkten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Qualitätssicherung. Ein traditioneller Verlag bietet ein professionelles Lektorat & Korrektorat, um das Beste aus einem Buch herauszuholen. Und für den, der möchte, dass seine Bücher nicht nur im Internet, sondern auch in den Buchhandlungen erhältlich sind, führt derzeit eh noch kein Weg an einem klassischen Publikumsverlag vorbei.

Folge 42 – Stufendiagramme

Diese Woche dreht sich bei den  SchreibDilettanten alles um Stufendiagramme. Was ist ein Stufendiagramm und wie benutzt man es, um einen Roman zu plotten? Marcus und Axel stolpern durch den Podcast und versuchen, das Wesentliche zusammenzufassen.

Wochentipp: Die Star Wars Parodie Robot Chicken

Die SchreibDilettanten in der Chip 01/2013

Wir sind als Beilage in der aktuellen Ausgabe der Chip (01/13)! Fünf Folgen unseres Autorenpodcasts sind auf der Kreativ-DVD des PC-Magazins vertreten, das ab sofort am Kiosk erhältlich ist oder im Internet bestellt werden kann. Ein guter Weg, um (nicht nur) Die SchreibDilettanten zu Weihnachten zu verschenken.

http://www.chip-kiosk.de/chip/themen-dvd-113