Special – Neobooks Krimi-Kurzgeschichten Schreibwettbewerb

Wir hatten vor einer Weile  eine Folge  zum Thema Kurzgeschichten veröffentlicht. Zurzeit läuft ein Krimi-Kurzgeschichten-Schreibwettbewerb der Schreibplattform Neobooks der Verlagsgruppe Droemer Knaur. Das ganze unter dem Motto: “Wenn es dunkel wird”. Wettbewerbspate ist niemand geringeres als der bekannte Thrillerautor Sebastian Fitzek.

Erfahrungen im Umgang mit Neobooks (oder dem Selfpublishing) konnten wir beide noch nicht sammeln, deshalb haben wir diesen Wettbewerb als Anregung genommen, uns mal mit beiden Themen näher zu beschäftigen. Neobooks lebt davon, dass Autoren andere Autoren beurteilen. Sicherlich gibt es dabei auch Probleme, auf der anderen Seite ist das eine tolle Möglichkeit, Feedback zu erhalten – und von vielen Hörern wissen wir, dass diese nach so etwas suchen.  Wie das in der Praxis funktioniert: Mal sehen. Vielleicht kommen wir in einem späteren Podcast auf Neobooks zurück.

Weshalb wir das Special veröffentlich haben: Wir denken, dass der Wettbewerb sicherlich für den einen oder anderen ein Anlass sein könnte, es mal mit dem Schreiben einer Kurzgeschichte zu versuchen. Noch ist mehr als genug Zeit, mit eurer Geschichte an den Start zu gehen. Die ausführlichen Wettbewerbsbedingungen könnt ihr auf der Seite von Neobooks nachlesen. Die Kurzfassung:

  • Es soll ich um eine spannende Kurzgeschichte handeln.
  • Sie muss spätestens am 28.06.2013 auf die Plattform geladen sein (Special: Thriller, Tag: “Nacht”)
  • Der Umfang sollte bei 15.000-20.000 Zeichen inkl. Leerzeichen liegen.

Und, ja, es gibt auch was zu gewinnen ;-) Darüber entscheidet wohl eine Jury, nicht die Kommentare anderer Leser / Autoren.

Falls unser Podcast-Special für euch eine Anregung war, an dem Wettbewerb teilzunehmen (oder ihr bereits Teilnehmer seid) setzt in die Kommentare einen Link zu eurer Geschichte. Wir – und vielleicht auch andere Hörer – sind sehr neugierig darauf, eure Texte zu lesen.

Oh, und das sind übrigens unsere Kurzgeschichten …

Der Test – Marcus Johanus

Der Test

 

Nachtopfer – Axel Hollmann

Nachtopfer

 

 

 

Folge 64 – Crossgenres

Romantic-Fantasy? SF-Horror? Immer wieder gibt es Romane, die die üblichen Genregrenzen sprengen. Welche Fallstricke bringt das mit sich? Wie kann man als Autor von solchen Grenzgängen profitieren und worauf muss man achten, wenn man unbedingt einen Historischen-Persiflage-Regional-Krimi schreiben will?

Tipp: “Hypnose” von Sina Beerwald

Ein herzliches Danke!

Das hätten wir schon längst tun müssen: Uns bei allen bedanken, die unseren Podcast auf iTunes bewertet oder uns bei Facebook ein “Like” geschenkt haben. Ganz besonders freuen wir uns über die vielen, tollen Beiträge, die ihr in den letzten Tagen und Wochen auf unserem Blog hinterlassen habt. Vielen, vielen Dank! Ihr seid klasse!

Eure SchreibDilettanten

Frohe Weihnachten!

Liebe Hörer und Leser,

wir wünschen euch ein frohes Fest!

Die letzten Tage waren von der Vorbereitungen auf den Heiligen Abend bestimmt und auch natürlich ging es auch uns nicht anders. Wir haben letzte Geschenke besorgt und die Küchenschränke bis zum letzten Quadratzentimeter mit Vorräten für die Feiertage gefüllt. Und auch heute ist noch so viel zu tun …

Dennoch wollten wir es uns nicht nehmen lassen, uns herzlich bei den Menschen zu bedanken, die uns durch das Podcastjahr begleitet haben: bei euch!

Vielen, vielen Dank also an alle, die auf unserem Blog oder bei iTunes vorbeigeschaut haben. Die vielleicht sogar Stammhörer geworden sind oder/und uns das eine oder andere Feedback gegeben haben. Ohne euch wäre unser Podcasts nichts.

Wir wünschen euch und euren Familien ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Feiert schön und kommt gut ins neue Jahr.

Eure SchreibDilettanten,

Marcus Johanus und Axel Hollmann

Special: Interview mit der Agentur Schmidt & Abrahams

Vielleicht hat es sich ja schon herumgesprochen: Auch die Agentur Schmidt & Abrahams stand auf der Frankfurter Buchmesse auf unserem Interviewplan. Dumm nur, dass uns die Technik im Stich gelassen und unsere Aufnahme in Stücke gehackt hat. Dennoch: Frau Schmidt und Frau Abrahams waren so freundlich, uns im Nachhinein ein schriftliches Interview zu geben. Vielen, vielen Dank hierfür!

Frau Schmidt, Frau Abrahams, bitte seien Sie so freundlich und stellen Sie unseren Lesern kurz sich und Ihre Agentur vor.

Julia Abrahams: Die Agentur Schmidt & Abrahams gibt es seit 2005. Sowohl Natalja als auch ich haben damals schon als Gutachter und freie Lektoren für verschiedene Verlage gearbeitet. Zu diesem Zeitpunkt war die Begeisterung für Phantastik nach den „Der Herr der Ringe“-Filmen noch ungebrochen, und nicht nur Lizenzen aus dem anglo-amerikanischen Raum, sondern auch zunehmend deutsche Fantasy-Autoren konnten erhebliche Verkaufserfolge verzeichnen, sodass es uns nur logisch erschien, uns auf Fantasy und später auch auf Historische Romane zu spezialisieren. Mit Erfolg: Gleich der erste von uns vermittelte Titel landete auf der Spiegel-Bestseller-Liste: Christoph Hardebuschs „Die Trolle“. Inzwischen vertreten wir fast alles im Bereich Unterhaltende Belletistik: Krimis & Thriller, Chick-Lit, Sagas und andere romantische Stoffe, Jugendbuch, natürlich weiterhin Phantastik sowie Historische Romane. Seit Kurzem haben wir auch ein kleines Sachbuchportfolio mit den Schwerpunkten Kulinarik, populäres Sachbuch und Spirituelles.

Was sollten Autoren beachten, wenn sie sich speziell an die Agentur Schmidt & Abrahams wenden?

Wer sich bei uns bewerben möchte, sollte uns ein kurzes Anschreiben schicken, in dem er oder sie sich selbstbewusst, aber sachlich präsentiert. Zudem ein Exposé von ca. 3 Seiten mit einer vollständigen Inhaltsangabe (bitte keine Cliffhanger) sowie eine aussagekräftige Leseprobe von ca. 20 Seiten im Standardmanuskriptformat (30 Zeilen pro Seite, ca. 60 Anschläge pro Zeile). Ein Vita inklusive einer Liste der bisherigen Veröffentlichungen beizulegen, ist auch nie verkehrt. Die meisten Agenturen und Verlagen haben Angaben dazu, was für Material eingesandt werden soll, auf ihren Webseiten. Wer sich informiert und an die Angaben hält, zeigt Professionalität – das kommt immer an. Wir vertreten derzeit an die 80 deutsche und internationale Autoren, weswegen wir derzeit einen Aufnahmestopp verhängt haben. Im Frühjahr prüfen wir dann erneut, was unsere Kapazitäten an neuen Autoren zulassen.

Wie entscheiden Sie, ob Sie mit einem neuen Autor zusammenarbeiten?

Hierfür spielen mehrere Kriterien eine Rolle. Zu allererst müssen uns natürlich die Grundidee und der Plot eines Projektes packen. Dabei spielt persönlicher Geschmack ebenso eine Rolle wie Marktkompatibilität; wir müssen auch überzeugt sein, einen Roman verkaufen zu können, und ihn nicht nur mögen. Die beste Idee hilft allerdings nichts, wenn das Handwerkszeug nicht stimmt. Ganz klar: Die Umsetzung muss auch stimmen, damit wir ein Werk vertreten. Und zu guter Letzt ist für uns interessant, ob der oder die AutorIn schon zuvor etwas veröffentlicht hat. Das ist aber kein Muss, auch talentierte Debutautoren haben bei uns eine Chance.

Welche Marktchancen gibt es zur Zeit für Phantastik-Autoren?

Derzeit hat es die Phantastik nicht ganz leicht auf dem Markt. Die Goldgräberstimmung vergangener Jahre ist vorbei, die Verlaufszahlen von Taschenbüchern (nicht nur in der Phantastik) sind rückläufig, Buchhandlungen schließen, Imprints werden eingestellt. Viele Verlage haben ihre Programme verkleinert; das bedeutet, dass es weniger freie Programmplätze zu vergeben gibt und die Verlage oft auf Altbewährtes setzen. Dennoch sollte man sich nicht ins Bockshorn jagen lassen. Es werden auch immer wieder frische Stimmen gesucht. Und oft sind Trends einer Fluktuation unterworfen – nach einem Tief, kommt auch wieder eine Hoch. Viele erhoffen sich von dem Filmstart von „Der Hobbit“ zumindest einen kleinen Aufschwung des Leserinteresses, der sich aber erst noch erweisen muss.

Falls Sie sich für eine Zusammenarbeit mit einem Autor entschieden haben, wie arbeiten Sie mit ihm zusammen an seinem Manuskript?

Bei einem schon fertigen Werk lesen wir uns natürlich ein, geben Tipps, falls noch etwas umgearbeitet werden muss. Wir lektorieren eine Leseprobe und feilen noch einmal am Exposé, bevor wir einen Roman den Verlagen anbieten. Hin und wieder schlagen wir auch griffigere Arbeitstitel vor – alles in Absprache und enger Zusammenarbeit mit dem Autor. Bei neuen Ideen begleiten wir einen Autor vom Konzept an, um diese möglichst Erfolg versprechend zu gestalten.

Die Buchbranche befindet sich zur Zeit im Umbruch: E-Books waren auf der Frankfurter Buchmesse ein großes Thema. Vor diesem Hintergrund überlegen viele Autoren, ob sie die Veröffentlichung ihrer Bücher nicht lieber selbst in die Hand nehmen sollten, statt mühsam eine Agentur oder einen Verlag zu suchen. Aus ihrer Sicht: Weshalb würden Sie einem Autor trotz der Möglichkeit des Self-Publishings dazu raten, mit einer Agentur bzw. einem Verlag zusammenzuarbeiten?

Sie haben Recht, heutzutage in der digitalen Welt gibt es natürlich viele Möglichkeiten für Autoren, ihre Werke selbst zu veröffentlichen und zu bewerben. Für einige funktioniert das sicherlich auch ganz gut. Aber es ist gar nicht so einfach, aus der Masse an Titel hervorzustechen. Und nicht jeder hat die Zeit oder das Know-how, um seine Titel entsprechend erfolgreich zu vermarkten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Qualitätssicherung. Ein traditioneller Verlag bietet ein professionelles Lektorat & Korrektorat, um das Beste aus einem Buch herauszuholen. Und für den, der möchte, dass seine Bücher nicht nur im Internet, sondern auch in den Buchhandlungen erhältlich sind, führt derzeit eh noch kein Weg an einem klassischen Publikumsverlag vorbei.

Folge 42 – Stufendiagramme

Diese Woche dreht sich bei den  SchreibDilettanten alles um Stufendiagramme. Was ist ein Stufendiagramm und wie benutzt man es, um einen Roman zu plotten? Marcus und Axel stolpern durch den Podcast und versuchen, das Wesentliche zusammenzufassen.

Wochentipp: Die Star Wars Parodie Robot Chicken

Folge 41 – Das verflixte zweite Buch

Die SchreibDilettanten sind dabei, mit einem zweiten Buchprojekt zu beginnen. Man sollte meinen, dass jetzt alles von allein funktioniert – aber ist das wirklich so? Wie so oft, liegen die Tücken im Detail. Welche Fallstricke gibt es, wenn man mit einem zweiten Buch beginnt? Was kann man richtig, was kann man falsch machen?

Wochentipp: “Troopers” von Collegehumor.com

 

Folge 40 – Fantasy

Die SchreibDilettanten beschäftigen sich in dieser Folge noch einmal mit der Fantasy-Literatur. Dieses Mal: Was zeichnet sie aus? Wie schreibt man sie? Und sollte man Fantasy-Roman heute überhaupt noch schreiben?

Wochentipp: Die TV-Serie “Camelot”

 

Folge 38 – Die Top 10 der Fantasyfilme

In der Folge 38 widmen sich die SchreibDilettanten den Top 10 der Fantasyfilme – genauer gesagt, Marcus’ liebsten Filmen, denn Axel sieht natürlich alles völlig anders. Ratet mal, welcher Film auf Platz 1 der Liste steht?

Wochentipp: Der Comic “Ender’s Game” nach den Romanen von Orson Scott Card

NaNoWriMo 2012: 3 Tage vor dem Start

Der NaNoWriMo steht vor der Tür. Nur noch wenige Tage und dann geht es los. Marcus und Axel sind mit der Vorbereitung fertig, fast fertig: Plots und Figuren wurden entworfen, Stufendiagramme geschrieben – und nun? Nun heißt es, sich Writing Buddys zu suchen.

Morgen gibt’s ein neues Interview!

Morgen gibt es ein weiteres Interview. Wir haben es vor einer Woche mit einem bekannten Autor auf der Buchmesse in Frankfurt geführt, verraten aber noch nicht, wer uns da vor das Mikro gelaufen ist … Ein Hinweis, vielleicht am bekanntesten ist seine Buchreihe über große, starke, meist etwas dümmliche Fantasy-Kreaturen.

Ach, was soll’s: Es ist Christoph Hardebusch. Wir haben’s ja eh schon verraten. Freut euch drauf!

Folge 34 – Mit Misserfolgen umgehen

Schreiben ist ein hartes Brot: Immer wieder gibt es Rückschläge, du kommst mit deinem Projekt nicht weiter, weil Einfälle fehlen oder du an die Grenzen deiner Fähigkeiten stößt. Und überhaupt: Alle anderen können ja soooo viel besser schreiben …

Zu allem Unglück ist jeder Autor auf Kritik angewiesen, ganz gleich, wie vernichtend sie ausfällt. Das kann schon mal an die Substanz gehen.

Wie du trotz der härtesten Kritik nicht den Spaß am Schreiben verlierst und allen Misserfolgen noch was Positives abgewinnen kannst, verraten wir in dieser Folge.

Wochentipp: The Writer’s Guide to Psychology

Links zur Folge:

Die SchreibDilettanten auf Tour …

Hallo, allerseits …

… wie schon vor ein paar Wochen angekündigt, haben wir uns für die nächste Zeit so Einiges vorgenommen. Nun, wir haben nicht nur unsere Optik verbessert und die Website ein wenig umgestaltet (habt ihr unsere Rubriken “Interviews”, “Artikel” und “News” bemerkt?), morgen und übermorgen werden wir auf Achse sein. Wohin? Das verraten wir nicht. Vielleicht kommt ihr ja drauf …