Folge 273 – Dialoge reloaded

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16 Gedanken zu “Folge 273 – Dialoge reloaded

  1. Man kann viele Beschreibungen, wie ja schon in der Folge erwähnt, in den Dialogen unterbringen.

    Gute Dialoge brauchen auch gut ausgearbeitete Figuren.

    Ich habe mal vorgeschlagen, dass wir uns anschauen, wie man rhethorische Mittel für die Dialoge nutzen kann.

  2. Moin Ihr Zwei!

    Wieder eine tolle Folge :-*
    Durch Euch habe ich in den letzten drei Jahren mehr gelernt als in zwanzig Jahren!

    Daher:

    Lieber Axel,
    Lieber Marcus,

    ich könnte Euch stundenlang knuddeln! Dank Eurer Tipps sind wir jetzt KOLLEGEN !!!!!!!!!!!
    Habe bei Ullstein Vertrag unterschrieben.
    Bereits im Juni kommt mein Roman bei Forever heraus.
    Und Ihr beide seit mega dick in der Danksagung, wie es sich gehört :-*

    Ganz liebe Grüße und Küsse
    Eure Nicole / Jalira

    • Hi Nicole,

      du glaubst ja gar nicht, wie wir uns freuen. Also, damit meine ich nicht die Danksagung (über die freuen wir uns natürlich auch :-)), sondern dass du bei Forever unterschrieben hast. Das Ullstein-Team ist wirklich unglaublich lieb. Du kannst dir sicher sein, dass die dich hervorragend betreuen werden 🙂 Toll, dass dein erster Roman herauskommt und viel, viel, viel Erfolg! Bestimmt trifft man sich in Frankfurt, oder?

      Axel 🙂

      PS.: Meldest du dich noch einmal, wann genau dein Roman erscheint und wie er heißt?

      • Hey Axel,

        ich hoffe das ich zur Buchmesse kann. Ist für mich oft schwierig dort hinzukommen, wegen dem Job meines Mannes und wegen Kinderbetreuung.

        Da ich durch Euch schon vorgewarnt war, wusste ich das mein Arbeitstitel natürlich geändert wird.

        Arbeitstitel: „Wenn dein Herz gestorben ist“ (passte wohl eher zu Midnight 🙂 )

        Romantitel: „Herz verloren, Liebe gefunden? – Blind Date mit einem Filmstar.

        Es ist alles drin. Was zum Weinen, was zum Lachen, mitfiebern.

  3. Einen wunderschönen Guten Morgen,

    vielen Dank für Eure lieben Worte :-*

    Ich muss sagen: Ullstein macht grandios schöne Covers. Ich war mit dem Entwurf sofort glücklich. Den Klappentext / Beschreibung haben sie sogar auch gemacht.

    Ich muss gestehen, ich habe mich nicht an die Regel halten können, bei der Bewerbung eine KURZE Inhaltsangabe einzureichen. Ich habe mein 6 Seiten langes Exposé auf deren Textfeld rein kopiert und es einfach gewagt. Man muss es einfach versuchen. Nicht aufgeben. Bei jeder Niederlage (und davon gibt es viele) wieder aufstehen 🙂

  4. Hy,

    ich habe eine neue Podcast Idee, die es glaube ich noch nicht gab.

    Lesungen
    wie bereite ich mich als Autor darauf vor? Welches Kapitel sollte ich wählen? Anfang der Geschichte, spannender, witziger Teil? Wie lange sollte die Lesung sein damit es für die Zuhörer nicht zu lang wird? Wie bereite ich mich auf Fragen der Zuhörer vor?

    LG

    • Prinzipiell eine gute Idee. Da aber Axel und ich bisher nur wenig Erfahrungen mit Lesungen haben, weiß ich nicht, ob wir da so kompetent sind. Wir diskutieren mal, ob und wie wir das Thema einbringen können.

  5. Hallo,

    mir fällt zu dem Thema Günther Grass ein, der sehr häufig den ostpreußischen Dialekt eingebaut hatte. Ich fand das immer anregend, zumal der Dialekt ansonsten ausgestorben ist.

    Aber für den Verkauf bestimmt hinderlich 😉
    Danke Euch beiden und weiterhin viel Freude!

      • Das würde ich nicht unbedingt sagen. Dass es einen Preis geben würde, wusste er ja im Vorfeld der Danziger Trilogie nicht. Es gibt einfach Leute, die pfeifen auf den Markt und was er befiehlt – abgesehen jetzt mal von Rechtschreibung, Grammatik und einem ansonst guten Stil. Sie wollen ein berührendes Werk abliefern, keine „Auftragskunst“. Gerade seine Spätwerke haben stark polarisiert und eine andere Zielgruppe angesprochen.

        Auf den Markt bezogen habt Ihr natürlich Recht.

        • Das ist meiner Meinung nach immer so ein Sache mit Günter Grass. Er wird nicht als Bestsellerautor wahrgenommen, aber genau das war er. Auf dem Markt der Bildungsliteratur war er so was wie der Sebastian Fitzek auf dem Markt der Unterhaltungsliteratur: Ein Selbstläufer, dessen Bücher sich halt verkaufen, weil Günter Grass draufsteht, ganz gleich, was drin ist.

          Insofern würde ich die Aussage, dass er auf den Markt gepfiffen habe, nicht zustimmen. Grass besaß eine so große Marktmacht, dass sich einfach verkauft hat, was er geschrieben hat. Ganz gleich, was es war. Er war sozusagen sein eigener Markt. Was natürlich auch wiederum Ergebnis eines überwältigenden Marketings seitens der Verlage und Buchhandungen war. Wenn ein neuer Grass erschien, stolperte man ja geradezu in den Buchhandlungen über sein zu Pyramiden gestapelten Bücher, sodass man sie auch ja nicht übersehen konnte.

  6. Sein Geschreibsel war (für ihn) auf jeden Fall nicht banal. Wenn man von dem überzeugt ist, was man schreibt, dann sollte man dabei bleiben.
    Ich hatte von einer Autorin gehört, die ein Kinderbuch zusammen mit zwei anderen gemacht hatte und sehr unzufrieden über den Lektor war, weil er ihnen die typischen Dinge rauskorrigiert hatte. Mittlerweile wollen sie das Buch in der ursprünglichen Fassung selbst verlegen.

    Wenn jemand zuerst Kommerz schreibt, wird er den Wechsel später wahrscheinlich nicht schaffen. Besser man schreibt gleich nach seiner „Schnauze“. Wenn man Angst davor hat, „verbrannt“ zu werden, gibt es ja heute viele Möglichkeiten, unerkannt zu bleiben.

    Ich denke halt, man sollte es nicht aufgeben, nur weil jemand sagt, das funktioniert nicht oder der und der hat gesagt, was gut funktioniert und jetzt müssen wir alle das so machen. Schau Dir die Musikwelt an, die ganzen Schlager, die jetzt nur noch mit einem Bumsrhythmus versehen, dem publikum zugänglich gemacht werden. Klar, das funktioniert. Das Publikum weiß, wie geklatscht werden muss oder geschunkelt. Das ist leicht, einfach, aber auch primitiv, langweilig, wenn nicht erinnert es sogar erschreckend an eine Klappsmühle, wo die „Geistig-zurück-Gebliebenen“ mit angepasster Kost „beschäftigt“ werden.

    Mag sein, dass das Gros dann nicht mehr liest, man Otto-Normal-Bürger nicht mehr erreicht und nur noch von einer kleinen Klientel gelesen wird – aber willst Du darauf verzichten? Oder sogar Leuten dazu raten? Dann können wir zuschauen, wie unsere Kultur verarmt.

    Der Geist muss genauso wie der Körper gefordert werden, sonst verkümmert er. Also traut Euch ruhig was 😉

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