Hallo, allerseits,
heute haben wir gerade eine neue Episode der SchreibDilettanten vorbereitet, die durch eine Anregung eines unserer Zuhörer entstanden ist. Deshalb noch einmal ausdrücklich unser Hinweis und Aufruf: Falls ihr Vorschläge für Episoden habt – immer her damit! Wir freuen uns über jede Form der Beteiligung und gerade Anregungen für spannende Themen nehmen wir dankbar an. Wer weiß auch besser, was euch interessiert, als ihr?
Übrigens, keine Sorge, der Aufruf bedeutet nicht, das uns die Ideen ausgehen
Axel kann mal wieder nicht zählen. Wir haben heute sogar zwei Folgen aufgenommen, die auf Anregungen zweier Hörer entstanden sind.
Was ich immer ein spannendes Thema beim Schreiben finde: welche Hardware nehmt ihr fürs Schreiben Unterwegs. Papier und Kladde waren es jahrelang bei mir, jetzt will ich mal ein Tablet probieren.
Ich habe mal ‘ne Zeit lang mit Füller und Notizbuch geschrieben, echt. Sah ziemlich cool aus – war aber grottig langsam. Besonders, wenn ich dann den ganzen Kram abtippen musste. Argh. Ein Tablet? Okay, werd mal Marcus fragen, ob er das mal probiert hat. Ansonsten, danke für die Idee. Gefällt mir.
Axel
Ich schreibe mit iA-Writer gelegentlich sogar auf dem iPod/iPhone. Ist erst ein wenig gewöhnungsbedürftig, geht dann aber ganz gut.
Wie wärs denn mal mit dem Thema Foreshadowing? Gerade zu dem Thema Krimi und Thriller vor kurzem würde das passen.
Gute Idee. Gefällt mir gut. Werden wir bestimmt aufgreifen… Danke für den Tipp
Hatte gerade Watchmen gelesen
Machen wir gleich in einer umfassenderen Folge, würde ich sagen: Vorgriffe, Rückblenden, Prologe und Epiloge. Gehört alles zusammen, finde ich.
Hm, Arbeitstitel : Rückblenden vs. Einheit des Effekts.
Hallo ihr beiden,
astreiner Podcast, den ich mir seit Folge 1 jede Woche anhöre und schon viel Motivation daraus gezogen habe! Danke!
Das Thema ‘Dialoge’ würde mich noch total interessieren. Fällt es euch leicht, Dialoge zu schreiben? Ich finde es immer bewundernswert, wenn Autoren es hinbekommen, den Charakter der Figuren durch Dialoge herauszuarbeiten und es gleichzeitig nicht total krampfig wird. Ein totaler Spagat. Und überflüssiges Gefasel darf es natürlich auch nicht geben. Ein Spagat mit drei Beinen sozusagen. Ein Trigat? Egal. Jedenfalls spannend.
Viele Grüße,
Anna
Hallo, Anna,
danke für deinen netten Kommentar, aber, Mann, da hast du dir einen echten Brocken als Thema ausgesucht. Jupp, gute Dialoge zu schreiben, ist wirklich eine Kunst. Allerdings, wenn man sie gemeistert hat, ist alles andere gar nicht mehr so wichtig. Meiner Meinung nach steht und fällt jede Story mit ihnen. Werde mal mit Marcus sprechen, das Thema greifen wir bestimmt auf.
Wir haben bereits eine Folge zum Thema Dialoge aufgenommen. Müsste so Mitte/Ende November erscheinen, wenn ich mich nicht irre.
Es freut mich vor allem, dass dich unser Podcast motiviert. Ist immerhin der Hauptzweck. Funzt!
hallo!
) zum Thema “Offenes Ende” interessieren…
Ich habe erst vor ein paar Tagen diese Seite gefunden und mich seitdem schon durch einige Podcasts gehört. Danke hierfür, sie sind echt Klasse! Die Themen sind gut und es macht echt Spaß, sie zu hören!
Ich hoffe ich habe nichts irgendwo überlesen oder so, aber mich würde eure Meinung (und co.
Würde mich echt freuen, weil ich da selbst eher etwas zwiegespalten bin was das angeht..
Viele Grüße
Hallo,
vielen Dank erst einmal für dein Lob. So etwas hört man am frühen Morgen – ziemlich fertig, nachdem man zwei Tage auf der Buchmesse war, um Interviews an Land zu ziehen – gerne. Romanenden (und natürlich auch “offene Enden”) sind ein spannendes Thema. Wir haben auch schon eine entsprechende Folge aufgenommen, allerdings wird die erst kurz nach Weihnachten erscheinen (am 27.12., wenn meine Unterlagen stimmen). Da du bestimmt nicht so lange warten möchtest, hier mal ein paar Stichworte, bestimmt gibt Marcus auch noch “seinen Senf” dazu.
1. Als Autor macht man beim Schreiben seinem Leser Versprechungen (z.B. “Ich habe hier einen spannenden Krimi für dich, Leser, und nach vielen Irrungen und Wirrungen wirst du schließlich erfahren, wer der Mörder ist.”). Der Leser erwartet, dass diese Versprechungen erfüllt werden, d. h. einen klassischen Krimi zu schreiben und nachher nicht zu verraten, wer der Täter ist, ist i. d. R. keine gute Idee.
2. Gleichzeitig gibt es aber auch viele Geschichte, die gerade wegen eines offenen Endes gut funktionieren. Als Beispiel fällt mir allerdings gerade nur ein Film: “Inception” ein. Solche Geschichten werfen eine Frage auf, lassen diese auch unbeantwortet. Allerdings: Sie funktionieren nur, weil es eine Frage von vielen ist. Würde man am Ende von Inception nicht erfahren, ob die Ideeneinfügung im Traum funktioniert, wären die Zuschauer enttäuscht.
3. Gerade Serien bedienen sich “offener Enden”, um den Leser dadurch in den nächsten Band zu ziehen. Geht man dabei wie bei einem “Cliffhanger” vor, muss man m. M. ebenso damit rechnen, den Leser zu enttäuschen. Wer möchte schon ein Jahr darauf warten, ob der Held den Sturz von der Brücke überlebt hat. Anders kann es aber aussehen, wenn es um Fragen geht wie: “Wird er seine große Liebe finden?”, “Erfährt er endlich, was es mit der Tätowierung auf seinem Rücken auf sich hat?”
Der ultimative Tipp:
Es gibt eine ziemlich “todsichere” Methode, um das Ende einer Geschichte zu testen: Probeleser. Wie reagieren diese auf das Ende? Bitte beachten: Jeder Leser ist verschieden. Wenn von zehn Leser einer meint, das Ende ist verwirrend, muss man sich vermutlich keine Sorgen machen. Sind es fünf, dann sollte man wohl noch einmal in sich gehen.