Folge 295 – 5 Fehler beim Pitchen

Marcus und Axel präsentieren die fünf (oder sind es doch mehr?) größten Fehler, die ein Autor beim Pitchen seines Romans begehen kann.

17 Gedanken zu “Folge 295 – 5 Fehler beim Pitchen

  1. Der Pitch sollte unbedingt den USP haben, was in Deutschland mit Alleinstellungsmerkmal umschrieben wird. Warum sollte man das Buch unbedingt lesen? Was hebt das Buch aus der Masse hervor? Man sollte nebenbei etwas haben, was aus der Masse hervorsticht. Das kann die Figur sein, es kann das Thema sein oder es kann das Setting sein, am besten: es ist alles drei zusammen.
    Bei GRR Martin kann es sein, dass die Jahreszeiten so lange sind oder dass er die englischen Rosenkriege in einer Fantasywelt nacherzählt.

  2. Hallo ihr beiden,

    eigentlich eine ganz interessanteFolge.

    Ich muss aber sagen, dass ich es enorm nervig fand, dass du, Axel, Marcus sehr häufig ins Wort gefallen bist. Er konnte letztendlich seine Methode, wie er pitcht, nicht zu Ende bringen. Das machst du auch in anderen Folgen sehr viel häufiger als umgekehrt und ich finde das nicht sehr angenehm. Ich versuche zuzuhören und bei aller Euphorie oder spontaner Ideengebung wäre es doch schön, wenn sich das etwas einschränken ließe.

    Liebe Grüße!

    • Ist ja witzig. Ich empfinde das nämlich grundsätzlich genau andersherum unf freue mich immer, wenn Axel mal einen Gedankengang zu Ende führen kann.

      VG

      • Ganz kurz noch, bevor ich mich für heute Abend abmelde: Ich war schon ein wenig – oder ein wenig mehr – traurig, als ich den ersten Kommentar zur Folge gelesen habe. Ist nicht Claudias Schuld, sondern meine, denn in den letzten Wochen war der Aufwand für die SchreibDilettanten doch enorm. Vieles hat mit der Technik nicht funktioniert (d.h. ich musste doppelt schneiden, hochladen …). Und ich war auch sonst zeitlich sehr eingespannt, bin nicht zum Schreiben gekommen … (bei Marcus war es übrigens auch nicht besser). Egal … Wir beide bemühen uns, die Folgen immer so gut wie möglich zu machen. Wir verstehen die SchreibDilettanten dabei als Edutainment. Lehrreich, aber auch unterhaltsam. In vielen Gesprächen hören wir, dass das gut ankommt. Und ich denke, anders würden wir es auch nicht machen wollen. Denn der Spaß an den SchreibDilettanten ist es, was Marcus und mich antreibt (nein, es ist nicht das Geld ;-)). Wir kennen uns lange, haben unsere Eigenarten und plaudern vor der Kamera … tja, weitgehend, wie wir auch sonst plaudern. Ja, das ist manchmal anstrengend. Ich habe mir das Video auch noch einmal angesehen und stimmt, Claudia, ich falle da Marcus sehr oft ins Wort. Sorry. Auf der anderen Seite: Ich kann bei allem Bemühen nicht versprechen, dass das nicht noch einmal passiert, denn mir hat die Folge einfach Spaß gemacht (auch wenn zwischendurch die Verbindung von mir zu Marcus abgebrochen ist, was zur Verwirrung beigetragen hat). Deshalb habe ich wie ein Wasserfall geplappert. Aus Begeisterung. Wie auch immer, lasst uns keinen Wettbewerb darum beginnen, ob ich nun Marcus öfter ins Wort gefallen bin oder er irgendwann mir, okay? Wenn was nicht klar ist: Wir haben die Kommentare um offene Fragen zu beantworten. Ganz liebe Grüße an dich, Claudia und dich Jenne. Lieb, dass ihr mit unseren Folgen so mitfiebert und ich mit euren Anliegen meldet. Wir freuen uns wirklich über eure rege Anteilnahme 🙂 Das motiviert (auch wenn ich lieber gelobt werde ;-)) So, jetzt gehe ich ins Bett. Gute Nacht, euch allen 🙂

        • Ich finde, euer Podcast wäre nicht halb so gut, wenn ihr euch irgendwie verstellen würdet oder während des freien Redens auf Dinge achten solltet (wie das Nichtunterbrechen), um die es gar nicht geht. Das würde sich dann ja vielleicht so anhören:
          „Wir sind die Schreibdilettanten – Over“
          „Ich bin Marcus – Over“
          „Und ich bin Axel – Over“
          „Heute geht es um unnötige Wörter in Dialogen – Over“

          Das wäre schon ziemlich bescheuert. So, wie es jetzt ist, finde ich es super. Auch, wenn ihr euch manchmal ins Wort fallt, dann hört man sich halt die Stelle, wenn nötig, nochmal an. Ist ja zum Glück kein Livestream 😉 Von mir aus könnt ihr gerne genau so weitermachen! 🙂

      • Das Ins-Wort-Fallen ist doof. Dir Kritik vollkommen berechtigt. Ich will trotzdem ein wenig im Verständis bitten und erklären, denn es kommen zwei ungünstige Faktoren zusammen:

        1. Wir sind so. Axel schreibe das ja bereits. Das ist eine Kommunikationsform, an die wir uns über 20 Jahrw lang gewöhnt haben. Ist sozusagen unser Ding. Wenn man möchte, unser USP. 😉

        2. Was erschwerend hinzukommt ist FaceTime. Es laufen ja bei uns sozusagen zwei Schienen: Einmal der Chat und dann – separat – die Aufzwichung des Videos. Hier gibt es immer wieder Verzögerungen, bzw. halt Situationen, in denen wir nicht „synchronisiert“ sind. Das macht die Sache doppelt schwer, ein lebendiges Gespräch einerseits hinzukriegen und andererseits sich nicht ins Wort zu fallen.

        Wir werden uns noch mal ganz dolle bemühen, aber es ist halt nicht leicht, weswegen ich auch ein bisschen um Verständnis bitte.

  3. Hey Leute 😀

    Ich kann euch da vielleicht weiterhelfen. Also ein richtiger Pitch in Hollywood ist in der Tat maximal zwei Sätze lang und muss gleich sofort überzeugen. Alles andere wird in der Synopsis erklärt. Und der Pitch ist deshalb so kurz, weil er als Logline auf dem Filmplakat erscheint und in sämtlichen Vorschausachen im TV oder so und wie ihr sagtet, Produzenten oder auch Regisseure nur wenig Zeit haben.

    Die Hauptfigur wird dann als Held oder Heldin bezeichnet, wann es spielt und in welcher Welt und was passiert. Ungefähr so. Ist sauschwer zu pitchen, lerne ich gerade erst.

    Coole Folge :D!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.