Folge 33 – Top 10 Thriller- und Krimiautoren

Axel hat lange in seinen Regalen und Erinnerungen gestöbert und seine zehn liebsten Thriller- und Krimiautoren herausgekramt, um sie euch vorzustellen. Wie immer kontrovers von den SchreibDilettanten diskutiert und voller Empfehlungen für die eigene Lektüre.

Welches sind deine Lieblingsautoren aus dem Krimi- und Thriller-Genre? Was hältst du von Axels Liste? Welche Autoren haben wir vergessen oder nicht genug gewürdigt? Lass es uns wissen.

Wochentipp: The Fades

45 Gedanken zu “Folge 33 – Top 10 Thriller- und Krimiautoren

  1. Liest ihr eigentlich auch Horrorbücher? Falls ihr noch nicht so viele gelesen habt, würde gerade zu Halloween vlt. ein Horrorbücher-Special passen wo ihr eure Top-10-gruseligsten-Bücher vorstellt :-)
    Der eine oder andere Krimi-Autor könnte sich sicher spannende Szenen aus Horrorbüchern abschauen!

  2. Ich musste bei der aktuellen Folge schmunzeln, da ich das mit Fitzek beim Lesen fast genauso erlebt habe. Die Bücher von ihm habe ich alle regelrecht verschlungen, aber mit Amokspiel konnte ich nichts anfangen. Ich habe mich zwingen müssen es bis zum Ende zu lesen. Und nach dem Lesen der letzten Seite ist es umgehend bei Booklooker gelandet, wo es auch sofort ein neues Opfer… ähem, neuen Käufer gefunden hat. ;-)

    • Tja, Fitzek ist so eine Kategorie für sich. Beim nachträglichen Hören der Folge ist mir aufgefallen, dass ich Die Therapie schlechter gemacht habe, als ich sie eigentlich finde. wirklich kein schlechter Thriller. Mit Amokspiel konnte ich gar nichts anfangen. Im Gegensatz zu Axel fand ich aber Der Augensammler gar nicht schlecht. Splitter klingt interessant, bin ich aber noch nicht zu gekommen.

      ich finde Fitzeks Karriere beachtliche und denke, dass er seinen Erfolg auf jeden Fall verdient hat. Allein vor seinem Output ziehe ich den Hut. Aber so richtig vom Hocker gefegt hat mich noch keines seiner Bücher.

      • Hab bisher nicht viele verschiedenen autoren ausprobiert aber bei fitzek bin ich hängen geblieben, seine bücher sind einfach nicht mehr aus der hand zu legen, vorallem die therapie!
        Kurz und knackig, ansich die perfekte mischung für ein super buch :)

  3. Auf meiner Favoritenliste würden noch drei andere Namen stehen:
    1. George Simenon Bei der Masse an Maigret Romanen war nicht alles gut. Aber einige taugen schon zum Klassiker.
    2. James Ellroy Gerade die ersten Werke sind ganz großer Hardboiled-Stuff
    3. Jörg Juretzka Kaum ein Deutscher Autor schreibt so locker

    • Von den dreien kenne ich nur James Ellroy. Ja, Ellroy ist gut, mir persönlich aber zu schwer. Simenon kenne ich zwar vom Namen her, habe ihn aber noch nie gelesen. Was sollte man von ihm gelesen haben? Hast du auch nen Einstiegstipp für Juretzka?

  4. Hallo Marcus,
    Von Simenon sind vor ein paar Jahren alle Maigret Romane noch mal neu aufgelegt worden. Am besten in chronologischer Reihenfolge lesen. Die ersten 15-20 sind recht gut, dann wirkt öfter mal die Story ziemlich konstruiert.
    Simenon hat selbst mal gesagt, dass er am Anfang der Romane nicht immer weiß, wer am Ende der Täter wird (das merkt man in den schlechteren).
    Kurz zu Ellroy: Unbedingt, auch wenn es das einzige von ihm bleibt “Browns Grabgesang” ausprobieren.
    Beit Juretzka sinnigerweise mit Band eins “Prickel” beginnen. Sein Serienheld ist Kristof Kryszinski, einer der heruntergekommensten Privatdetektive ever. Juretzka hat einfach ein tolles Gefühl für Sprache. Schreibt Richtung Hardboiled mit einem gutem Schuß Selbstironie. Auch die auftretenden Charaktere sind schön gezeichnet. Juretzka entwickelt im Laufe der Romane ein kleines Universum an Figuren um Kryszinnski (Umwerfend gut Scuzzi: ständig zugedröhnter Freund mit italienischne Wurzeln)

    Da fällt mir ein, ich hab’ noch einen meiner ganz großen Favoriten vergessen:
    Leo Malet. Sein Serienheld: Nestor Burma, mit besonderem französischem Charme. Unbedingt lesen. Mit Band 1 (Bilder bluten nicht) beginnen.

    • Hey, Kai! Wow! Das ist ja gleich ne Bibiliothek, die ich mir da zu legen muss. Wie gesagt, Ellroy habe ich früher mal (vor zehn Jahren oder so) viel gelesen. Auf jeden Fall gute Literatur, mir persönlich aber zu schwer für Unterhaltungszwecke.

      Juretzka werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Klingt sehr interessant. Simenon sowieso, stand eh auf meiner Liste. Malet kommt auch drauf, nur ein bisschen weiter untern :-)

      Vielen Dank jedenfalls für die vielen tollen Tipps!

  5. Sehr schöner Cast. Thriller lese ich nicht allzu gerne – da hat mir Evil (Girl next door – großartige Übersetzung des Titels -_-), aber in Krimi wollte ich mich endlich mal einarbeiten, da ich bis auf Sherlock hier nichts habe. Von daher kommt der Cast gerade Recht.
    Aber das nächste Mal bitte was ohne Krimi, Thriller oder Science Fiction ;)

  6. Gelesen habe ich in letzter Zeit vor allem viele Klassiker. Weshalb es mich verwundert, dass es nur noch Erzählungen auf Soap Opera Niveau und wenig kreatives gibt. Auch dass es nicht mehr wirklich witzige Bücher abseits von Dr. Hirschhausen erzählt Quatsch gibt. Da ich erst letztes Jahr Wilde für mich entdeckt habe, verwundert es mich sehr, dass irgendwie jeder Autor den Humor verlernt hat.

    • Ich würde nicht sagen, dass es “nur noch Erzählungen auf Soap Opera Niveau” gibt. Mir geht es so, dass ich zu keinem Genre, zu keinem Autor unbesehen greifen kann. Ich gebe zu, dass wohl auch ein recht kritischer und ungnädiger Leser bin. Paul Cleave beispielsweise war mit dem ersten veröffentlichten Roman “Der siebte Tod” meiner Meinung nach grandios, mit dem zweiten “Die Stunde des Todes” unerträglich. Packt mich ein Buch nicht auf den ersten 30 Seiten, lege ich es zur Seite und nehme mir das nächste vor. Auf diese Weise “fresse” ich mich durch die Listen. Ja, so gefühlte 80% der Bücher, zu denen ich greife, gefallen mir auch nicht, aber es ist halt auch so, dass ich nichts mehr lese, das ich einfach nur “nett” finde. Es muss mich umhauen, sonst ist mir meine Zeit zu schade. Aber immerhin gibt es 20% Bücher, die das tun.

      Und mit Humor ist das halt so eine Sache. Da gehen die Geschmäcker extrem auseinander.

      Es freut mich aber, das wir einen so kritischen Leser wie dich auch für unseren Podcast gewinnen können.

      • Stimmt. Vor allem Humor geht weit, weit auseinandern. Aber ich meine das zB. schon schlicht aus dem Genre heraus. Es gibt im Bereich Humor fast nur noch Bücher von Stand-up Comiedians (zumindest gefühlt, da ich andere einfach nicht finde). Mario Barth schreibt Frau/Deutsch, Sonja Kraus kontert mit einem Buch über Männer.
        Wenn ich dann sowas wie die Stadt der träumenden Bücher nehme, da gab es keine Seite ohne einen Witz, aber wenn diese Bücher nicht Humor zugeordnet werden, wie soll ich sie dann in der Masse finde?
        Daher die Frage.

        Wenn man nicht kritisch ist, ist es nicht so schön, überzeugt zu werden ;)

  7. Hier mal meine Top Ten der deutschsprachigen Krimiautoren:
    10. Jaques Berndorf: Berndorfs Hauptfigur ist Journalist, Pfeifenraucher und trockener Alkoholiker, genau wie der Autor. Die Baumeister Krimis funktionieren immer nach demselben Prinzip: Baumeister wird zum Tatort gerufen und unterstützt mit einem kleinen Kreis eingeweihter Freunde die Polizei, die ohne ihn natürlich keinen Fall lösen kann. Zwischendurch wird über Katzen philosophiert und fleißig Pfeife geraucht. Wäre da nicht Berndorfs Geschick für skurrile und einzigartige Charaktere, dann bliebe der Lesespaß auf der Strecke. So beschert er uns einige unterhaltsame Krimis aus der Eifel. Highlight der Serie: Eifel Gold
    9. Roman Rausch: Punktet mit einem Ermittlerduo, dass unterschiedlicher kaum sein könnte. Und dieser Kniff belebt seine Geschichten.
    8. Peter Wark: Sein Hauptermittler heißt Maltaner. Lesenswerter sind jedoch seine beiden auf La Palma spielenden Romane um den gescheiterten Aussteiger Martin Ebel . Auch wenn in Band zwei die Auflösung des Falles schon etwas dürftig konstruiert wirkt, ist allemal lesenwert, was da geboten wird.
    7. Hermann Cölfen, Sabine Walter: Das Duo hat drei Romane um ihre Hobbyermittlerin Annika Meinke veröffentlicht. Annika ist nicht nur Krankenschwester, sondern auch noch viel zu neugierig. Die Romane leben von der erfrischenden Hauptdarstellerin.
    6. Jan Costin Wagner: Ich habe die ersten beiden Romane um den finnischen Polizisten Kimmo Joentaa gelesen. Dessen Frau ist gerade nach langer Krankheit gestorben. So durchzieht die Bücher immer wieder beinahe lähmende Melancholie. Jonetaa ermittelt in Sachen Mord, hat aber den Tod der eigenen Frau noch nicht verwunden. Costin Wagner schafft unauffällig eine beeindruckende Atmosphäre.
    5. Jürgen Kehrer: Es lohnt sich, die frühen Romane um den Privatdetektiv Georg Wilsberg zu lesen. In einer Zeit, zu der alle Detektive mindestens so cool wie Marlowe sein mussten, war ist Wilsberg als Neurodermitis geplagter Münzenhändler eine Ausnahmeerscheinung, die einen tieferen Blick lohnt.
    4. Pierre Emme: Mario Palinski leitet das Institut für Kriminalliteranalogie und ist auch sein einziger „wissenschaftlicher“ Mitarbeiter. Dazu noch etwas Wiener Schmäh und der Lesespaß ist garantiert
    3. Michael Bresser, Martin Springenberg: Stadtmensch Henry Nannen erbt einen Hof in ländlicher Idylle, inklusive Schwein und anderem Getier. Da es weder beruflich noch privat besonders gut läuft, ergreift er die Chance und zieht aufs Land, um sich fortan als Privatdetektiv auf dem Lande zu versuchen. Dies unternehmen gestaltet sich erwartungsgemäß nicht sehr erfolgreich. Die Abenteuer des Chaoten Nannen haben die beiden Autoren jedoch ganz großartig zu Papier gebracht.
    2. Jörg Fauser: Der Schneemann ist wohl sein bekanntestes Werk. Aber auch darüber hinaus ist Fauser der Klassiker deutscher Krimiliteratur.
    1. Jörg Juretzka: German Hardboiled. Kristof Kryszinski ist Juretzkas abgerissener Serienheld. Und auch wenn in einigen Romanen der Plot etwas schwächelt, so macht Juretzkas Schreibe so einiges wieder wett. Was er schreibt ist ungemein spannend, oft aktionreich (eine Rarität in deutschen Krimis) und immer brüllend komisch. Juretzka ist für mich der deutsche Krimiautor.

    • Hallo, Kai,

      ich fürchte, es ist an der Zeit, dass ich gestehe, dass ich kaum deutsche Krimis lese. Thriller: Ja, allerdings auch nur partiell. Bin da doch sehr in den amerikanischen Gefilden verhaftet. Merkt man vielleicht, wenn man unserem Podcast folgt. Sehe auch keinen Tatort, obwohl ich es immer wieder in letzter Zeit versucht habe. Dennoch, ich werde deine Liste mal zum Anlass nehmen, meinen Horizont zu erweitern.

      • Vor allem Juretzka klingt für mich interessant. Mir fällt gerade ein, dass ich Berndorf mal gelesen habe. Hat aber leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mir geht es da ähnlich wie Axel. Mir sind die deutschen Krimis, die ich bisher gelesen habe, meistens zu beschaulich. Ich habe den Eindruck, dass hier mehr Wert auf den künstlerischen Gehalt als auf die Unterhaltung gelegt wird. Die Deutschen scheinen mir alle in einem ungeschriebenen Wettbewerb zu stehen, wer den literarischsten Krimi schreibt. Ich weiß, das ist verallgemeinernd und ich bin wirklich kein Experte für deutsche Kriminalautoren, aber das ist halt mein Eindruck von der bisherigen oberflächlichen Lektüre.

        Die skandinavischen Krimis finde ich häufig zwar packender, aber auch ziemlich deprimierend auf die Dauer. Allerdings ist Hakan Nesser einer meiner Lieblingsautoren.

        Die Amerikaner und manche Briten haben es einfach drauf, gleichzeitig unterhaltsam, stilistisch gut UND häufig auch nicht flach zu sein. Die Mischung gefällt mir am besten.

        • Hallo Marcus,
          Dein Eindruck zu deutschen Krimiautoren ist mit Sicherheit nicht ganz falsch. Die Plätze eins bis drei meiner Liste fallen da allerdings glücklicherweise etwas raus. Ich bin seinerzeit zu den deutschen Autoren gekommen, weil mich die Amis ein wenig gelangweilt haben. Habe nun von Euch angeregt mal wieder zwei amerikanische Krimis gelesen. DeMille und Conelly.
          Conelly fand ich relativ öde (Angel’s Flight/ Schwarze Engel). War ganz spannend, ließ sich auch gut lesen. Unterm Strich aber relativ unoriginelle Massenware: Lesen und Vergessen.
          Von DeMille wird mehr gelesen (erwähnte ich glaube ich schon anderswo mal).

          • Wie gesagt, meine Lieblinge sind eher älteren Datums, also Spillane, Hammett und vor allem Chandler. Von den aktuellen Autoren gefallen mir Philip Kerr, Paul Cleave, John Connolly (NICHT Conelly), Michael Marshall (Smith) etc. Wobei das Briten, Iren und Neuseeländer sind, ich geb’s zu.

            Michael Robotham sagt mir noch sehr zu. Der ist allerdings auch Australier. Ach, Linwood Barclay hat mir noch ziemlich gut gefallen, der ist immerhin Amerikaner. Connelly und DeMille sind Axels Favoriten. Ich kann mit beiden nicht so viel anfangen, wobei ich allerdings auch nicht viel von ihnen gelesen habe.

            Von den deutschen Krimi/Thriller-Autoren haben mir jüngst Thea Dorn (die aber inzwischen leider lieber Sachbücher als Thriller schreibt) und Nika Lubitsch (bisher unter dem Namen nur ein E-Book veröffentlicht) gefallen. Lese im Moment Zoe Beck, die einen extrem guten Stil hat. Hm. Nur Frauen, wie mir gerade auffällt. Ob das was zu sagen hat?

            Aber deine Liste wird wenigstens auf den oberen Plätzen noch abgearbeitet. Die klingen interessant.

          • Hallo, Kai,

            wie Marcus schon gesagt hat, Connelly und DeMille sind meine Lieblingsautoren, nicht seine. Erst einmal zur deutschen Szene: Vor kurzem habe ich “Schnitt” von Marc Raabe gelesen: Das war wirklich mal ein guter, deutscher Thriller. Zu Connelly: Ja, seine älteren Bücher sind ein wenig zäh, da hast du recht. Sehr, sehr genial sind seine Mickey Haller Romane und die mittleren bis jüngeren Bosch Bücher. Besonders sein “Nine Dragons” hat es mir wirklich angetan. Zum Thema Massenware: Hm, ich wäre froh, wenn es so wäre. Seit Jahren (!) suche ich verzweifelt gute “Police Procedurals” – ohne Erfolg. Wenn du gute Tipps hast: Nur zu :-)

  8. Einen Geheimtipp hätte ich da noch. Hier dann auch mal wieder ein Amerikaner:
    Greg Moody. Hat fünf Romane um seinen Protagonisten Will Ross geschrieben.
    Die Romane spielen alle im Radsportmillieu. Da die Hauptfigur einige Entwicklungen durchmacht, ist es wichtig die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
    Die Krimis sind originell, spannend, brüllend komisch, und locker zu lesen.
    Will Ross ist ein abgehalfterter Radrennprofi, der im ersten Band noch einmal die Chance bekommt an der Tour de France teilzunehmen. Einige Attentate in seinem Team sorgen für Unruhe.
    Von den fünf Krimis sind bis auf einen alle restlos gelungen. Ist unterm Strich aber fast egal. Denn mit Band eins verliebt man sich schon in den Chaoten Ross und verschlingt alles, was noch mit ihm geschrieben wurde.
    In Band zwei “mörderische Saison” wird dann das Thema Doping angepackt. Auch absolut gelungen.
    Allerdings gibt es noch eine gute und eine schlechte Nachricht:
    Die Schlechte: Als E-Book gibt es die Dinger nicht. Sind auch nicht mehr neu verlegt worden und somit nur noch antiquarisch zu kriegen.
    Die Gute: Bei amazon markeplace für ganz kleines Geld zu haben.

    P.S.: Chandler ist übrigens mein All-Time-Favourite. Durch ihn bin ich praktisch zum Krimi Fan geworden.

      • Genau deswegen möchte ich was von ihm lesen.
        So wie es sich auf Krimi-Couch darstellt, sind seine Romane etwas “anders”. Das klingt für mich interessant.

          • Nun lese ich gerade Connolly “Das schwarze Herz/ Every Dead Thing” gefällt mir sehr gut, man merkt, dass Chandler zu seinen Vorbildern gehört. Gelacht habe ich, als in einer Betrachtung über “das Böse” das Mädchen von Windeby mehr als nur erwähnt wurde. Hierbei handelt es sich um eine Moorleiche aus Zeiten des 1. Jh nach Christi. Ursprünglich ging man von der Leiche eines ermordeten Mädchens aus. Am Ende stellte es sich heraus, dass es sich um einen Jungen handelte, der an Hunger und einer Infektion gestorben ist. Zu Zeiten von Connellys Roman war die Variante “Mädchen” noch aktuell. Im Bereich der Gemeinde Windeby habe ich übrigens eine Zeitlang gewohnt und bin in keinem Moor gelandet.

  9. Gibt es eigentlich Studien darüber, dass das Kosumieren skandinavischer Krimis auf Dauer zu Depressionen führen kann…
    Ist doch fast alles eher schwermütig, was aus der Ecke kommt.

  10. Eine Ausnahme fällt mir gerade ein: Gunnar Staalesen. Der schickt seinen einsamen aber nicht trübsinnigen Privatdetektiv Varg Veum auf Ermittlung.
    Sehr lesenswert.

  11. Pingback: Top 10 Krimi- und Thriller-Autoren | Marcus Johanus

  12. Hallo Ihr Zwei,
    da ich gerade Eure alten Folgen durchhöre, muss ich nun etwas verspätet hier meinen Kommentar abgeben. Skandinavische Krimis finde ich auch sehr lesenswert. Angefangen habe ich wie viele andere wahrscheinlich auch, mit Mankell. Nachdem der Dreiteiler von Stieg Larsson verfilmt wurde, liest ihn kaum noch jemand, aber ich finde immer, dass Bücher besser sind, als die Filme. Jussi Adler Olson ist klasse.
    Was ich im Moment nicht so gut finde, sind die ganzen Krimis, die so ins Eingemachte gehen, dass mir teilweise beim Lesen schlecht wird wie z. B. Cody McFaden. Dafür bin ich zu schwach. ;) Ich finde die Bücher von Linda Castillo gut. Früher habe ich gerne Elizabeth George gelesen. Aber da bin ich mittlerweile drüber weg. Seid lieb gegrüßt.

    • Von den Skandinaviern mag ich Nesser am liebsten. Cody McFadyen hab ich mal angefangen, bin aber nicht weit gekommen. Ich fürchte aber, dass ich für den auch zu zart besaitet bin. Wobei Mankell auch nicht gerade zimperlich ist. Adler Olsen hat mich noch nicht gepackt. Vielleicht war es auch der falsche Roman. Mit welchem sollte man einsteigen?

  13. Hallo Marcus,
    Erbarmen ist der erste Fall von Carl Mørck, ein komischer Kautz von Polizist. Wenn der nichts für dich ist, brauchst du die anderen gar nicht erst lesen. Die Bücher, die nicht mit Mørck sind, sprich Alphabethhaus u. a. gefallen mir persönlich auch nicht. Nesser muss ich mal lesen, hab ich bis jetzt noch nicht. Lg

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