Folge 35 – Schreibblockaden

Ein Gespenst geht um – und Axel glaubt dran. Marcus eher nicht. Gemeint ist die Schreibblockade. Gibt es sie, gibt es sie nicht? Und wenn es sie nicht gibt, wieso leide ich dann darunter?

Um diese und andere widersprüchliche Fragen und Aussagen rund um das Thema, warum schaffe ich es heute verflixt noch mal nicht zu schreiben, obwohl ich es doch eigentlich möchte, geht es in der aktuellen Folge. Einmal hören, nie wieder Schreibblockaden, versprochen!

Wochentipp: Papyrus, die Autorensoftware

Links zur Folge:

23 Gedanken zu “Folge 35 – Schreibblockaden

  1. Ich nutze auch 3 Schreibprogramme:

    1) Focuswriter
    2) Scrivener
    3) Papyrus

    Wichtig für mich: alle drei Programme sind sowohl für Mac (Zuhause) und für Windows (unterwegs auf dem Netbook) verfügbar.
    In der oben stehenden Reihenfolge benutze ich sie auch. 🙂

    • Focuswriter kenne ich nicht. Ich denke, es macht das selbe wie iA Writer. Scheint so, als würden wir sehr ähnlich arbeiten, nur dass bei mir Scrivener die klare #1 ist. Und ich keine Windows Rechner benutze.

  2. Ja, Focuswriter ist halt ein dunkler Bildschirm mit grünem Text (habe ich mir so konfiguriert) und sonst nichts. Im Grunde ist das Programm überflüssig, da man Scrivener ja auch wunderbar im Vollbild genauso nutzen/konfigurieren kann.
    Mein Windows-Netbook wird irgendwann noch gegen ein Macbook getauscht. 😉 Aber momentan bin ich froh es zu haben, um unterwegs noch etwas schreiben zu können. Aber der Mac Zuhause ist schon was feines… 🙂

  3. Genau der richtige Cast, da ich das Problem grade habe 😉 Von daher gutes Timing.

    Focuswriter nutz ich auch gerne. Vor allem auch, weil man Schribmaschinengeräusche anschalten kann.

  4. Meine aktuelle Schreibblockade scheint ausgelöst durch zuviel Beschäftigung mit der „Theorie“ des kreativen Schreibens.
    Nachdem bisherige Projekte immer nach einigen Seiten ins Stocken kamen, habe ich nun festgestellt, dass ich kein Discovery-Writer bin. Also brav geplottet.
    Jetzt beim Neustart des Projektes komme ich ins holpern, weil mir unheimlich viel Theorie im Kopf kreuz und quer schiebt: Passt der Anfang so, stimmt der Spannungsbogen, wie krieg ich die Charaktere besser hin, usw. usw.
    Ich sehe es allerdings als positive Blockade. Bin noch nicht ganz bereit für den Relaunch, aber wenn das Kopfgulasch sich sortiert, wird’s richtig schön, und der Spaß am Schreiben optimiert sich…

    • Ja, der Trick mit der Schreibtheorie ist (wie eigentlich bei jeder Theorie), dass sie in Fleisch und Blut übergehen muss, so dass man sie ganz unwillkürlich anwendet. Je mehr man über Dinge beim Schreiben nachdenkt, desto eher wird man blockiert.

      Niemand hat gesagt, dass es leicht ist.

    • Hallo, Kai,

      ja, dein Problem kenne ich nur zu gut. Ich will dich ja nicht beunruhigen, aber da ich dasselbe Problem wie du hatte, denke ich nicht, dass das eine positive Blockade ist. Sorry. Das Gute: Ich denke, du hast das Problem schon erkannt. Beim Schreiben denkst du zu viel ans Korrigieren und das wird vom Grübeln und Verschieben nicht besser. Wie gesagt, ich weiß, wovon ich spreche. Für den Vor-Vorletzten-Romanentwurf habe ich 1,5 Jahre gebraucht. Für den letzten zwei Monate. Mein Erfolgsrezept: Der NaNoWriMo (Falls du nicht weiß, was das ist, du findest bei den SchreibDilettanten oder unter nanowrimo.org allerlei Hinweise). Machst du da mit? Wenn nicht, versuche es! Echt! Es ist spät, jetzt mit der Vorbereitung zu beginnen, aber noch nicht zu spät. Ansonsten: Stell den ganzen Theoriekram für eine Weile etwas in den Hintergrund und schreib einfach drauf los. Irgendwas. Egal. Und denke immer daran: Der erste Entwurf ist Mist! Immer! Bei jedem Autor!

      • Da steckt doch viel Wahres in Euren Kommentaren zur Schreibblokade. Das Erlernte, Erlesene über die Theorie des Schreibens muss wirklich sacken, automatisiert werden. Sich jetzt hinzusetzen und zu texten, heißt fast jeden Satz zu hinterfragen. Das funktioniert natürlich nicht.
        Nach dem etwas trockenen aber wie ich finde sehr gelungenem Werk von Fritz Gesing ist jetzt auf jeden Fall noch The Key dran, und dann ist erstmal Schluß mit Theorie.
        Bin parallel ein wenig am Plotten und denke dann über den Plot die Kurve zu kriegen.

        NaNoWriMo kenne ich natürlich durch Euren Podcast. Ist schon ’ne spannende Sache, passt aber dieses Jahr bei mir nicht rein. Ich werde meinen Resturlaub im Dezember wohl zur persönlichen NaNoWriWe erklären und entweder das angedachte Projekt starten, oder einfach zum Aufwärmen ein paar Schreibübungen starten.
        Es ist halt ein Handwerk, dass erlernt werden will. Auch wenn ich überzeugt bin, dass meine bisherigen eher intuitiven Versuche schon nicht schlecht waren, fehlt noch einiges…

        • Hallo, Kai,

          das mit dem „persönlichen Dezember NaNoWriMo“ ist eine Super-Idee. Etwas in der Art habe ich auch schon gemacht. Mein Tipp: Führe eine Liste mit den Wörtern, die du jeden Tag schreiben solltest und mit den Wörtern, die du dann auch wirklich geschrieben hast. Das hilft – mir jedenfalls 🙂

  5. Ich hadere gerade mit mir, ob ich mir das MacHeist Bundle (http://macheist.com) wegen Scrivener kaufen soll. Derzeit setze ich Ulysses ein, das ich etwas aufgeräumter finde. Dafür ist es beim planen und plotten sehr viel weniger visuell und umständlicher zu bedienen. Allerdings ist auch Version 3 bereits in der Entwicklung und wenn ich jetzt 30$ für Scrivener ausgebe, mir Ulysses 3 später aber besser gefällt, habe ich doppelt Geld ausgegeben. Waaahhh, so viele Variablen in der Gleichung!

    • Ich habe mir das Bundle ebenfalls vor kurzem gekauft. Scrivener hatte ich zwar schon, aber auch andere Programme aus dem Bundle waren für mich interessant. Für den Preis von ca. 22 Euro machst Du nichts falsch. Aber Du musst dich beeilen. Das Bundle gibt es nur noch ein paar Stunden…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.