Folge 96 – Rollenspiele als Inspiration und Werkzeug für Romanautoren

Große Premiere in dieser Woche – wir haben unseren ersten Gaststar. Kein Geringerer als Markus Widmer gibt uns die Ehre, bekannt als Übersetzer und Podcast-Moderator, Cthulhu-Spielleiter und Katzenwächter. Markus ist ausgewiesener Rollenspielexperte und navigiert uns durch das Thema dieser Woche: Rollenspiele als Inspiration und Werkzeug für Romanautoren.

Wie können Rollenspiel und Romanschreiben sich gegenseitig befruchten? Profitiert das eine vom anderen oder kann ich als Romanautor Rollenspiele sogar gezielt einsetzen, um meine Fähigkeiten als Autor zu trainieren oder um Plots und Figuren zu testen? Diese und andere Themen besprechen wir mit unserem Gast – und auch die nicht unerhebliche Frage, was zum Geier denn Rollenspiele eigentlich sind.

Tipp der Woche: Fiasko

Links zur Folge:

51 Gedanken zu “Folge 96 – Rollenspiele als Inspiration und Werkzeug für Romanautoren

  1. Pingback: Die SchreibDilettanten – Folge 96: Rollenspiele als Inspiration und Werkzeug für Romanautoren | Marcus Johanus

  2. Ich hatte bisher absolut keine Ahnung von dem Thema, habe jetzt aber tatsächlich Lust bekommen.
    Sehr interessant fand ich den Hinweis auf diese Quellenbücher. Was genau kann ich mir darunter vorstellen?

    • Okay, von der technischen Seite her funktionieren die meisten Rollenspiele wie folgt:

      1. es gibt Regelbücher, in denen erklärt wird, wie das Rollenspiel gespielt wird. Wie wird entschieden, ob ein Abenteurer eine verschlossene Tür aufbrechen kann, wie kämpft man gegen einen Drachen (besser nicht 😉 ) …

      2. man kann Abenteuer kaufen, falls man zu faul ist, selbst welche zu schreiben.

      3. es gibt Quellenbücher, die Regeln oder Hintergrund des Rollenspiels weiter ausführen. Besonders für Autoren interessant sind Quellenbücher, die den Hintergrund eines Rollenspiels weiter ausführen. Das kann z. B. ein Landstrich vom „Herrn der Ringe“ sein (mit Karten, Dörfern, wichtigen Bewohnern) oder, wenn das Rollenspiel in unserer Welt spielt, sich mit ganz realen Orten … beschäftigen. Oft sind die Infos halt sehr komprimiert und gut aufbereitet. Und da sie gedacht sind, um selbst Abenteuer für Rollenspiele auszuarbeiten, lassen sie sich auf für Romanprojekte gut gebrauchen. In dem ganz hervorragendem Horror-Rollenspiel Cthulhu Now (spielt in der Gegenwart) gibt es tolle Übersichten über Psychische Störungen, wie Medien funktionieren, Kriminalität und Drogen, die Arbeit der Polizei und Gerichtsmedizin. Eine kleine Einschränkung: alles ist mit dem erfundenen Cthulhu Mythos durchzogen, d.h. man muss manchmal (was aber nicht schwierig ist) zwischen Wirklichkeit und Fiktion unterscheiden.

  3. Dieses Thema hattet ihr ja schon vor geraumer Zeit angekündigt und ich hatte mich darauf gefreut – und zwar zu recht.

    Als alter Pen&Paper-Rollenspieler war ich über die alten Spielleitertipps von Marcus auf euch gestossen und hab euren Podcast als ‚Inspiration und Werkzeug‘ für mein Spielleiterhandwerk genutzt. Ja, das geht tatsächlich auch andersrum!

    Und auch diese Folge hat mir was gebracht, denn ich kannte weder Fiasko noch den Podcast Polyeder. Aber keine Angst, ich werde den Schreibdilettanten nicht untreu und werde euch weiter hören.

    • Klasse, dass dir der Podcast so gefallen hat. Ja, natürlich kann man die Tipps auch alles zum Spielleiten verwenden. Rollenspiele und Romane haben halt eine Menge mit zu tun. Ein schönes Wochenende noch für dich.

      • Ach ja, zum Thema Rollenspiel muss ich noch zwei Tipps loswerden:

        1. The Gamers
        Ein Low-Budget-Film der Dead Gentlemen Production, bei dem eine Pen&Paper-Runde D&D spielt.

        2. Ready Player One
        Ein Scifi-Roman von Ernest Cline, der in virtuellen Welten spielt und gleichzeitig eine Homage an die 80er Jahre ist.

        Ich wünsch Euch einen guten Rutsch

        • Ich höre jetzt Polyeder! Habs mir auf mein MP3-Bär gepackt und höre es statt den sonst üblichen Hörbüchern.

          Ihr macht das klasse! Vielen Dank für die Inspiration!

          • MP3-Bär? Du machst mich neugierig.

            Polyeder ist ein super Podcast und ich freue mich sehr, dass du ihn hörst – allerdings haben wir mit ihm nicht viel zu tun, außer dass einer der beiden Moderatoren auch Markus heißt. Aber mit K! Ganz anderer Name … 😉

            Ich denke aber, dass Markus hier mitliest und sich über das berechtigte Lob bestimmt freuen wird.

            Vielen Dank für das Feedback, Garrit.

          • Sorry, dass ich mich selbst kommentiere, aber weiter hinten ging’s technisch nicht.

            Dass die Schreibdilettanten nicht direkt mit Polyeder was zu tun hat, war mir klar, aber ich hatte gesehen, dass MarKus mitliest.

            Außerdem unterscheidet ihr euch auch ein wenig in der Sprachmelodie ;-).

            Der kleine Sohn eines Freundes hat mal gefragt: „Warum heißt das Ding MP3-Bär?“ Seitdem ist es ein geflügeltes Wort bei uns, dass ich nachdenken muss, wie der MP3-Player nun richtig heißt.

          • Ah, jetzt verstehe ich! Auch wenn ich oben kommentiere, rutscht der Text nach unten.

  4. Hallo zusammen,

    bisher hatte ich noch nie Kontakt mit Rollenspielen, war aber schon eine ganze Weile neugierig. Da kam diese Folge wie gerufen. 😉

    Der Wochentipp „Fiasko“ ist ganz besonders auf mein Interesse gestoßen. Dazu aber noch eine Frage:
    Sind die „speziellen“ Würfel bei einem Spiel wie Fiasko gleich mit dabei oder sind diese extra zu erwerben? Es gibt da ja anscheinend eine riesige Auswahl an Zubehör und Extras und so als kompletter Neuling steht man wie ein Ochse vorm Berg. 😉

    Gruß
    Sascha

        • Jein. Nachdem Fiasko anders als alle herkömmlichen Rollenspiele ist, ist es für alle Spieler neu. Wer sich darauf einlassen kann und ein kreativer Geist ist, wird auch als Komplettneuling einsteigen können. Aber man wird schon geistig gefordert.

          Wegen Einsteigersystemen: Destiny Beginner von Alexander Schiebel finde ich wirklich gut, viele andere Einsteigersysteme konnten mich nicht begeistern. Aborea zum Beispiel finde ich nicht sehr gelungen und wird auch kaum mit neuen Produkten unterstützt. Die Star Wars Box dürfte ganz gut sein, weil sie wirklich eine Art Tutorial darstellt. Ansonsten kann ich das kostenlose Einsteigerheft für Cthulhu sehr empfehlen, da ist wirklich alles drin für das erste Abenteuer, und Cthulhu ist total einfach und klar verständlich.

          • Aborea trifft nicht jeden Geschmack, wurde aber in der Community recht positiv aufgenommen. Mittlerweile gibts auf der Verlagswebsite 12 Abenteuer zum Download, und alle Rolemaster-Abenteuer sind leicht zu konvertieren.

          • Dass Aborea von der Community gut aufgenommen wird, stimmt. Ich will auch keine Stimmung gegen das Spiel machen. Solide, tolles Preis-Leistungsverhältnis, absolut professionelle Gestaltung … Ich als Anfänger hätte damals jedoch Hemmungen vor der Menge des Materials und der Komplexität gehabt. Als gestandener Rollenspieler gibt es Vieles, dass an der Box gefällt. Als Einsteiger fürchte ich eher, dass man überfordert wird. Aber ich kann mich da auch irren.

    • Hey, Sascha, Sorry, dass die Antwort so lange auf sich warten ließ, aber andere sind ja in die Bresche gesprungen.

      Lass dich nicht zu sehr verwirren. Ja, Rollenspiele sind ein weites Feld und für den absoluten Neuling leider sehr verwirrend. Für Fiasko benötigst du aber, wie schon von anderen erwähnt, keine bestimmten Würfel, sondern nur ganz normale, dafür aber viele. Lassen sich aber problemlos z.B. bei Amazon oder so bestellen.

      Besser ist es aber, mal in einem Rollenspielladen in deiner Nähe vorbeizugehen. In der Regel kennen sich die Leute da aus und sind auch schwer begeistert, wenn sich jemand Neues für das Hobby interessiert. Wenn der Laden was drauf hat, versorgen die dich nicht nur mit allen Infos, sondern auch mit kostenlosem Material und Kontakten oder z.B. auch Daten für Conventions, also Spieletreffen, oder Demorunden, wo du dann mal vorbeigehen kannst, um dir die Sache am Objekt erklären zu lassen.

      Mein Einstieg damals waren Fighting Fantasy Books, also Solospielbücher.

      http://www.mantikore-verlag.de

      Ist nicht wirklich Rollenspiel, aber man bekommt ein Gefühl für die Sache und die Dinger machen Spaß. Ob und wie man über elektronische Medien, wie z.B. World of Warcraft gut ins das Hobby einsteigen kann, kann ich aus persönlicher Erfahrung nicht beurteilen, aber ich habe mir von anderen sagen lassen, dass das auch sehr gut funktioniert.

      • Marcus,

        das ist kein Problem. Ich wurde ja schon mit einigen Infos versorgt und habe mich schon etwas im Internet umgesehen. 😉

        Einen Rollenspielladen gibt es hier in näherer Umgebung nicht. (Marktlücke?) 🙂
        Aber ich werde im neuen Jahr dazu einen Arbeitskollegen befragen. Der spielt World of Warcraft, erwähnte aber mal, dass er früher auch klassische Rollenspiele gespielt hat. Der kann mich bestimmt auf den richtigen Weg bringen, wo die „Anlaufstellen“ hier im Norden zu finden sind. 🙂

        Danke für die Antwort, auch für den Link. Den werde ich mir nun genauer anschauen.

        Gruß
        Sascha

  5. Für Fiasko braucht man normale sechsseitige Würfel, davon allerdings ca. 4 pro Spieler und in zwei Farben. Beim von Markus ebenfalls empfohlenen „Destiny – Beginner“ kommt man mit wenigen sechsseitigen Würfeln aus.
    Ansonsten bekommt werden in einigen Einsteigerprodukten die Würfel gleich mitgeliefert, z.B. in Aborea und dem Star Wars – Am Rande des Imperiums Einsteigerset.

    • Danke, Roland. Wie sieht es sonst mit der Einsteigertauglichkeit aus? Gerade wenn man keine Freunde hat, die einem weiterhelfen können? Die D&D Basis-Box war in der Beziehung früher wirklich klasse …

  6. Aborea, die Star Wars Einsteigerbox und Destiny Beginner sind speziell für Einsteiger geschrieben, Fiasko sollte auch gut verständlich sein, wenn man sich zuerst das enthaltene Spielbeispiel durchliest.

    • Aborea finde ich als Einsteigerspiel nicht gelungen. Die Box ist liebevoll aufgemacht und hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich halte sie jedoch für absolute Neulinge ungeeignet, da es keine echte Einführung gibt und insgesamt das Material einfach zu komplex ist.

      Die Box für Star Wars: Edge of Empire find ich da schon gelungener, obwohl man da auch erst einmal eine Menge Input braucht, um loslegen zu können. Wer Star Wars mag und mit Rollenspielen loslegen will, macht mit dieser Box bestimmt nichts falsch.

      Destiny Beginner kenne ich leider nicht.

      Fiasko dürfte zum Einsteigen okay sein, da es im Großen und Ganzen auch nicht anders aufgebaut ist als ein komplexeres Brettspiel. Man muss aber schon vergleichsweise viel Aufwand betreiben, um loslegen zu können. Ist halt nicht Mensch ärger dich nicht.

  7. Tolle Folge! Ruft einige Erinnerungen wach (DSA, D&D, Shadowrun, …). 😉
    Wenn man sich intensiv mit den, z.T. sehr weit ausgearbeiteten, Welten eines Rollenspiels auseinandergesetzt hat, kommt doch schnell der Wunsch auf, einen Roman in dieser Umgebung anzusiedeln. Genauso könnte ich mir das in den Welten populärer Filme und Romane vorstellen.
    Mir ist nicht klar, ob dies so ohne Weiteres möglich ist, wenn der Roman komerziel vertrieben werden soll.
    Auf was ist zu achten, bzw. sind Lizenzgebühren abzugeben, muß der Roman vorher „abgenickt“ werden, …
    Ich bin der Meinung, gelesen zu haben, daß alle Werke im StarWars-Universum von LucasArts genehmigt werden müßen.
    Wie sieht es z.B. mit einem Roman in der Shadowrun-Welt aus? Habe da zwar kein konkretes Vorhaben, würde mich aber interessieren (evtl. einige Andere auch).
    Ich wünsche Euch Beiden und natürlich allen Anderen hier einen guten Rutsch und ein kreatives, produktives Jahr 2014!!!

    • Hi, Mag,

      danke für deinen Kommentar 🙂 Tja, ich bin kein Rechtsanwalt für Lizenzrecht, aber es würde mich sehr wundern, wenn man den Hintergrund Dritter einfach so verwenden darf. Aber: Es du kannst ja mal an die entsprechenden Firmen herantreten und dich erkundigen, ob die vielleicht Interesse daran haben, ein Projekt von dir ggf. herauszubringen. Auch dir einen guten Rutsch 🙂

    • Zunächst einmal wünschen wir dir und allen unseren Hörern natürlich auch einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr.

      Zu deiner Frage: Natürlich darfst du dich NICHT einfach so am geistigen Eigentum anderer bedienen. Einen Shadowrun-Roman zu schreiben, ohne dafür einen entsprechenden Auftrag bekommen zu haben, geht einfach nicht. Rechtlich nicht, ethisch erst recht nicht.

      Aber: Niemand verbietet dir, eine eigene Urban-Fantasy-SF-Welt zu kreieren. Ich meine, Terry Brooks hat ja auch bei seinen ersten Shannara-Romanen sehr dreist beim Herr der Ringe geklaut, um dann mit der Zeit eigenständig zu werden. So dreist wie Brooks muss man nicht sein, aber das Beispiel zeigt, womit man durchkommt.

      Es wäre ja auch viel interessanter, wenn du deine eigene Near-Future-Fantasy-Welt für einen Roman erschaffst. Du kannst und solltest dich dabei fragen, was du denn speziell zu diesem Genre beitragen könntest, was deine persönliche Note wäre, die der Shadowrun-Welt fehlt, anstatt sie einfach zu kopieren. Und schon hast du was Eigenes, bei dem weder rechtlich noch künstlerisch irgendwelche Bedenken bestehen.

  8. Tolle Folge, auf die jetzt erst gestoßen bin. Ich gehe, wie auch ein anderer Kommentator geschrieben hat, den anderen Weg. Eure Schreibtipps und auch andere z.B. die von Richard Norden sind für mich Gold wert. Abenteuer auszuarbeiten macht spaß und ich versuche jeden wichtigeren Nichtspielerchar eine gute Hintergrundgeschichte zu verpassen, ebenso bestimmten Orten etc. Auch wenn die Spieler diess nicht immer mitbekommen. Allerdings wenn die Spieler dann einen solchen NSC treffen, freuen sie sich immer. Ich hab mal geschrieben, dass Pen&Paper wie ein Roman ist, bei dem man selbst die Hauptfigur übernehmen kann. Es gibt auch ein Briefrollenspiel: De Profundis, das kommt dem Schreiben eines Buches noch näher und liegt mir persönlich sehr am Herzen. Schreibe seit 2 Jahren Briefe in der Form, sehr interessant 😉

    • Hi, Sorben,

      jupp, Schreibtipps für Rollenspiele – warum nicht? Wir hatten ja schon darauf hingewiesen, dass man Rollenspielmaterialien gut für’s Schreiben benutzen kann und anders herum geht es natürlich auch. De Profundis ist mir vom Namen her ein Begriff, gespielt habe ich es aber noch nicht. Ich werde mal im Netz ein wenig recherchieren …

  9. Sehr schöne Folge, bin leider erst jetzt dazu gekommen, sie zu hören.
    Da ich den Polyeder Podcast seit Folge 1 höre und ihn sehr gut finde, war es prima, Markus dabeizuhaben.
    Verratet ihr vielleicht noch etwas mehr darüber, welche Systeme und vor welchem Hintergrund ihr aktuell spielt? (Marcus ist anscheinend Spielleiter für Savage Worlds und Axel ist GURPS Fan?)
    Und wie war das mit dem Rollenspielladen?
    (Vielleicht ist das auch was für die nächste QA Episode…)

  10. Hallo Ihr beiden,

    sehr schöner Podcast. Ich habe über Jahre hinweg Battletech als Rollenspiel und Tabletop gespielt. Es gibt also doch etwas für SciFi Fans. Natürlich ist das Rollenspiel nie so populär gewessen wie das Tabletop. Wir waren damal zu sechst und haben uns einmal an den Romanen lang gehangelt, aber auch eigene Geschichten erfunden, um dann unsere Charactere Abenteuer erleben zu lassen. Anschließend haben wir dann Konflikte, die im Rollenspiel vorkammen, als Tabletop weitergespielt. Da gingen unsere Wochenenden dahin.
    Shadowrun ist auch sehr schön, ich weiß gar nicht ob das heute noch angeboten wird. Ein Tipp von mir wäre auch noch Wahammer und Warhammer 40k. Warhammer haben wir in den 80ern gespielt, kann ich mir auch gut für Anfänger vorstellen.
    Ich sehe das genauso wie Du. Als Spielleiter (wir haben da wöchentlich gewechselt) bist Du ganz gut am überlegen, wie Du das Abenteuer aufbaust.

    Gruß Carsten

    • Ja, Battletech habe ich auch eine ganze Weile sowohl als Tabletop als auch als Rollenspiel (MechWarrior) gespielt. So richtig gut gefallen hat es mir nie.

      Von STAR WARS, über Paranoia, Cyberpunk, Cyberspace usw. bis hin zu Traveller habe ich auch ziemlich viele SF-Rollenspiele wenigstens mal angetastet, manche auch in jahrelangen Kampagnen gespielt und auch geleitet. Aber es lässt sich nicht leugnen, dass SF-Rollenspiele eher ein Schattendasein führen. Ja, Shadowrun ist ein verhältnismäßig populäres Rollenspiel, allerdings sehe ich das eher als Urban Fantasy und weniger als SF. Davon ist übrigens gerade die 5. Edition erschienen. Also, ja, es wird noch angeboten.

      Warhammer mag ich als Warhammer Fantasy Rollenspiel sehr, sehr gerne (wobei ich die aktuelle Version von Fantasy Flight leider noch nicht gespielt habe). Für Table Tops konnte ich mich, ganz im Gegensatz zu Axel, nie so richtig erwärmen. Ich habe mal eine Weile Chronopia gespielt und gesammelt, Mortheim und sogar 40k. Aber wirklich glücklich bin ich damit nicht geworden. Das Zusammenbauen und Anmalen hat mir immer viel mehr Spaß gemacht als das Spielen. Ganz gleich, was die Leute von Axel sagen – ICH bin der schlechteste Table-Top-Spieler aller Zeiten.

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