Interview: Markus Heitz

Wir dürften das einzige Interview weit und breit haben, in dem Markus Heitz live einen Keks isst! Aber natürlich haben wir Markus Heitz auch fragen zu seinen Büchern und zu seiner Arbeitsweise als Autor gestellt – und viele ausführliche Antworten bekommen.

Wer das Geheimnis eines Bestseller-Autors erfahren will, sollte sich dieses Interview anhören. Und, nein, Kaffee und Kekse machen einen noch nicht zum Bestseller-Autor … Das wäre zu leicht.

6 Gedanken zu “Interview: Markus Heitz

  1. Der Hr. Heitz ist ja schon beeindruckend. 4 Monate = ein Buch. Respekt.

    Was mich mal interessieren würde, ist das Thema Rollenspiel. Ich habe bisher nicht wirklich eins gespielt, habe nur ein paar Kumpels die bei RPG diese glasigen Blick bekommen.
    So wie Markus Heitz verstanden habe, scheint er selber Rollenspiele entwickelt zu haben. Das scheint ja eine prima Vorbereitung auf das Thema Worldbuilding zu sein. Wie seht ihr das?
    Gibt da sowas wie eine Methode? Eine generische Struktur, die man für jede Welt neu zusammenwürfeln kann?

    • Hallo, Horst,

      RPGs sind nicht nur eine hervorragende Vorbereitung, soweit es das Worldbuilding betrifft, vor allen Dingen lernt man aber (oft auf die harte Tour), wie man eine spannende Geschichte entwickelt. Wenn ich eine Welt für eine Fantasy-Geschichte entwickeln würde, würde ich nicht damit anfangen, andere Fantasy-Werke oder RSP-Bücher zu wälzen. Ich würde mir ein Geschichtsbuch schnappen und schauen, was mich da fasziniert. Wenn ich ein Ereignis, ein Land oder eine Zeit gefunden habe, die mich interessiert, würde ich überlegen, wie ich diesen Hintergrund durch fantastische Elemente noch weiter ausbauen und „verbessern“ würde… Wenn du Steampunk Anregungen suchst: Ja, sowohl die alten Gurps-Quellenbücher (3rd Edition) als auch Space 1889 sind klasse. Viel Spaß! Wenn du eher auf Compi-Games stehst, muss ich dir sicher nicht „Bioshok“ empfehlen.

      Axel 🙂

  2. Axel und ich haben unsere Wurzeln ebenfalls im Rollenspielhobby. Unsere Hardcore-Tage sind zwar vorbei, aber ich zumindest spiele noch ziemlich regelmäßig, im Schnitt so zwei- bis viermal im Monat.

    Rollenspiele sind meiner Meinung nach eine tolle Übung fürs Romanschreiben. In vielerlei Hinsicht. Ich kann’s also nur empfehlen. Man lernt viel und hat Spaß.

    Speziell zum Worldbuilding für Fantasy fallen mir die D&D-Spielleiter-Handbücher ein. Da steht Einiges zu drin.

    Wenn es auf Englisch sein darf sind GURPS-Quellenbücher der dritten Edition eine sichere Bank. Die sind eigentliche alle empfehlenswert und es gibt sie zu praktisch jedem Genre und Thema.

    • Wenn es um Steampunk geht und du Englisch kannst, lebst du im Paradies, was Rollenspiele angeht. Einfach mal bei Google Steampunk und RPG eingeben, dann dürftest du genug Inspirationen bekommen. Vor nicht allzu langer Zeit ist in dieser Richtung Space 1889 auf Deutsch erschienen, ein Klassiker.

  3. Pingback: Wie man Schreibblockaden garantiert überwindet | Marcus Johanus' Blog

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