Entfesselter Tod: Making-of

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Folge 244 – Hörbücher

Eine Folge rund ums Hörbuch für Autoren und Autorinnen: Sind Hörbücher ein Ersatz fürs Lesen? Worin bestehen Vor- und Nacheile von Hörbüchern? Lohnt es sich, ein Hörbuch seines Romans auf eigene Faust produzieren zu lassen?

E-Books schreiben und vermarkten neben Beruf und Familie

EBF Keynote.001Der 25.06.2016 war ein Tag der Premieren:

Das ganze Event kann auf voicerepublic nachgehört werden. Leider gab es davon keine Videoaufzeichnung. Stattdessen kannst du im Folgenden die Folien unserer Präsentation zusammen mit ein paar Erläuterungen dazu genießen. Wenn du im Hintergrund die Audioaufzeichnung laufen lässt, ist es fast so, als wärest du dabei gewesen. 🙂

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Axel beginnt die Lesung mit dem ersten Kapitel aus seinem Hard-Boiled-Berlin-Thriller »Asphalt«, dem ersten Fall für Julia Wagner, seinem Debüt-Roman.

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Wie bereits erwähnt liest Marcus im Anschluss aus »Tödliche Wahrheit«, dem zweiten Kelltin-Roman mit Patricia Bloch. Eine absolute Premiere, denn das Publikum des Workshops bekommt als allererstes überhaupt etwas aus dem neuen Roman präsentiert.

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Im Anschluss geben wir einen Überblick darüber, was wir so treiben. Denn wir sind nicht nur Autoren, sondern auch Ehemänner und Familienväter mit einem Beruf neben dem Schreiben und zudem noch als Die SchreibDilettanten im Netz, auf Messen – und seit neuestem auch als Workshopper unterwegs.

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Aber was genau sind Die SchreibDilettanten? Eine sehr gute Frage (wie Axel sagen würde …), die wir uns auch im Vorfeld gestellt haben …

Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir ein YouTube-Channel und Podcast sind, der möglichst lustig und unterhaltsam alle Aspekte des Autorenlebens genauer beleuchtet. Wobei wir es wichtig finden, darauf hinzuweisen, dass wir uns halt der Spannungs- und Unterhaltungsliteratur verschrieben haben. Deswegen werden wir es wohl nie auf die Seiten der FAZ schaffen (worüber wir aber auch höchstens ein ganz kleines bisschen traurig sind).

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Zu unserem eigenen Erstaunen haben wir festgestellt, dass es uns inzwischen als SchreibDilettanten bereits seit 2012 gibt. Seitdem erscheint jede Woche mindestens eine reguläre Folge – und nicht selten zusätzlich dazu eine Sonderausgabe oder ein Artikel auf unserem Blog usw.

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Apropos Blog: Von den SchreibDilettanten gibt es nicht nur eine eigene Homepage, sondern natürlich auch den YouTube-Channel. Außerdem sind wir auf Facebook und Twitter aktiv. Und ja, es gibt uns auch auf google+ …

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Aber wozu das Ganze?

2011 haben wir uns gefragt, wie wir das große weltweite Netz benutzen könnten, um auf unser Autorendasein aufmerksam zu machen. Außerdem sind wir beide große Fans des amerikanischen Schreibpodcasts Writing Excuses. Ta-da: Die Idee zu einem eigenen Podcast rund ums Schreiben war geboren.

Natürlich gibt es darüber hinaus handfeste Gründe, sich so was ans Bein zu binden: ein eigener Podcast und Youtube-Channel erhöhen die Sichtbarkeit im Netz durch mehr Webpräsenz und man lernt auf diese Weise viele nette und interessante Menschen kennen und kann den Kontakt mit ihnen halten.

Aber vor allem machen uns die SchreibDilettanten …

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Das Autorendasein ist ja nicht immer ein Zuckerschlecken. Deswegen wollen wir uns darauf fokussieren, nicht nur die lehrreichen, sondern auch die lustigen Aspekte des Schreibens aus ihrem Alltag zu betonen, um somit sich und andere zu motivieren.

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Doch vom Spaß alleine entsteht noch kein Roman und auch kein YouTube-Channel. Wie bekommt man so zeitaufwändige Dinge wie das Schreiben, Publizieren und Vermarkten von Romanen, das Bloggen, die Social-Media-Aktivitäten, die SchreibDilettaten – und auch noch Job, Familie und was so alles zum Leben dazugehört unter einen Hut?

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Unsere Antwort darauf: Neben Arbeitsroutinen und handwerklichem Know-How übers Schreiben, das einem viel Zeit sparen kann, ist es vor allem wichtig, nicht zu perfektionistisch an alle Aufgaben heranzugehen (der YouTube-Channel heißt nicht umsonst »Die SchreibDilettanten«).

Wichtig ist aber auch die Arbeit im Team. Der richtige Partner nimmt einem viel Arbeit ab, motiviert und tröstet auch in schweren Stunden und hilft somit über so manches Motivationstief hinweg, bei dem Alleinkämpfer den Kram schon hinschmeißen. Und damit meinen wie nicht nur, dass wir uns gegenseitig unterstützen, sondern auch unseren Verlag Midnight.

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Nicht zufällig haben wir unseren Weg zu Midnight by Ullstein gefunden. Der E-Book-Verlag ist für Autoren wie uns ein sinnvoller und unterstützender Partner, der sie flexibel und partnerschaftlich zur Seite steht.

Wichtig ist hier vor allem, dass ein E-Book-Only-Verlag einen ähnlichen Zugang zu sozialen Medien wählt, wie wir es tun, so dass viele Synergieeffekte entstehen.

Interessant ist aber ein Label wie Midnight für uns auch, weil im Medium E-Book Genres verlegt werden, denen auf dem Mainstream-Markt zur Zeit keine großen Chancen eingeräumt werden. Und da „Asphalt“ ein P.I.-Roman ist, ein Subgenre das innerhalb der Kriminalliteratur zur Zeit als tot gilt, und die Kelltin-Romane paranormale Thriller sind, die es gerade auch nicht leicht haben, ein großes Publikum zu finden, ist ein Imprint wie Midnight, das mit Ullstein einen großen Publikumsverlag im Rücken hat, ein idealer Partner.

Folge 108 – USP (Unique Selling Point)

Agenturen und Verlage suchen bei neuen Autoren nach dem USP, dem Unique Selling Point ihres Manuskripts. Auf gut Deutsch ist damit auch das Allenstellungsmerkmal eines Romans gemeint. Was unterscheidet den vorliegenden Landhauskrimi von den anderen Tausenden, die bereits erschienen sind. Was macht die Lovestory des Liebesromans außergewöhnlich im Vergleich zu allen anderen Liebesromanen auf dem Markt?

Was alles als USP herhalten könnte und wie man zu so was überhaupt kommt – dieses und viele andere Fragen rund um den USP bilden den Inhalt dieser Episode.

Wochentipp: Neil Gaimans American Gods (Hörbuch)

Folge 103 – Autorenalltag

Um kaum eine andere Tätigkeit ranken sich so viele Gerüchte wie über die des Autors. Viele Schriftsteller tragen auch dazu bei, dass Schreiben als eine schillernde oder extravagante Tätigkeit erscheint, indem sie von ihren außergewöhnlichen Gewohnheiten berichten. Kann man nur Autor werden, wenn man seine Romane im Stehen, nachts und mit einem Glas der Lieblingsweinsorte schreibt?

Der Alltag vieler Autoren sieht nüchterner aus. Nicht wenige gehen morgens ins Büro, um ihre acht Stunden zu schreiben und am Nachmittag zur Familie zurückzukehren. Die allermeisten Autoren schreiben nicht hauptberuflich und müssen ihren Autorenalltag ins Berufsleben integrieren.

Welche Beispiele gibt es? Wie kann man seinen Autorenalltag bewusst gestalten? Was gehört alles dazu und wieso ist das eigentlich wichtig? Diesen und anderen Fragen widmen wir uns in der aktuellen Folge.

Wochentipp: Y – The Last Man